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Eklat bei Chelsea gegen Tottenham - Rüdiger mit Gegenständen beworfen

Malte Henkevoß
Wurde erneut angefeindet: Antonio Rüdiger.
Wurde erneut angefeindet: Antonio Rüdiger. / James Gill - Danehouse/GettyImages
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Beim Stadtduell zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur kam es am Wochenende zu einigen hässlichen Szenen, in denen Anhänger der Spurs die traurige Hauptrolle spielten. Das Opfer der unnötigen Aktionen wurde zum wiederholten Mal Antonio Rüdiger.


Der deutsche Nationalspieler wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach rassistisch von Spurs-Fans beleidigt, dass offenbarte Rüdiger vor einigen Jahren. Nun wurde gar versucht, den Nationalverteidiger mit Gegenständen zu bewerfen. In den Fernsehbildern der Partie, die Chelsea an der heimischen Stamford Bridge mit 2:0 gewann, kann man einen Flaschenöffner und ein Feuerzeug auf den Platz fliegen sehen.

Das Kuriose: Ein ähnlicher Vorfall war bereits am Vortag passiert. Traurigerweise wurden in der Partie zwischen Everton und Aston Villa die beiden Gästespieler Matty Cash und Lucas Digne, der gerade erst von Everton zu Villa gewechselt war, tatsächlich von Plastikflaschen getroffen. Der Täter wurde glücklicherweise von der Polizei gefasst.

Immer wieder kommt es in der Premier League zu derartigen Fan-Ausschreitungen. Dass im Falle Rüdiger auch noch die Rassismus-Komponente eine Rolle spielt, macht das Ganze nur noch unerträglicher.

Thomas Tuchel äußerte sich im Nachhinein des Chelsea-Spiels zu den Geschehnissen: "Sollte das eine neue Entwicklung sein, müssen wir gemeinsam handeln, um das Ganze so schnell wie möglich zu stoppen und das fantastische Umfeld und die einzigartige Atmosphäre in England zu schützen."

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