Hertha BSC

Positiver Corona-Test: Hertha-Stürmer Stevan Jovetic fällt aus

Nikolas Pfannenmüller
Die beiden nächsten Länderspiele Montenegros kann Stevan Jovetic nur vor dem Fernseher aus verfolgen.
Die beiden nächsten Länderspiele Montenegros kann Stevan Jovetic nur vor dem Fernseher aus verfolgen. / Boris Streubel/GettyImages
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Am morgigen Samstag hätte Stevan Jovetic mit der montegrinischen Nationalmannschaft gegen die Niederlande spielen sollen. Nun fällt der 32-jährige Stürmer von Hertha BSC mit einem positiven Corona-Test aus.


Am Freitagnachmittag teilte Hertha BSC in einem Statement mit, dass Stevan Jovetic positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Anscheinend handele es sich um einen Impfdurchbruch. Der Angreifer sei derzeit isoliert und habe keine Symptome. In den kommenden Länderspielen gegen die Niederlande (13.11) und die Türkei (16.11) darf Jovetic jedoch nicht spielen.

Zunächst wird Jovetic in Montenegro bleiben

Vorübergehend wird Jovetic in seinem Heimatland bleiben. "Sollte Stevan nach fünf Tagen einen negativen Test aufweisen, kann er umgehend nach Berlin zurückkehren und nach einer kardiologischen Testung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen", verlautbarte Hertha BSC.

Montenegro kann den Ausfall seines Starstürmers nur schwerlich auffangen. In 62 Länderspielen hat Jovetic 31 Tore erzielt, damit ist er Rekordtorschütze seines Landes. Sein Debüt gab er bereits im März 2007.

Nach acht Partien belegt Montenegro in der WM-Qualifikationsgruppe G hinter der Niederlande (19 Punkte), Norwegen (17) und der Türkei (15) den vierten Rang mit elf Punkten. Lettland (5) und Gibraltar (0) liegen auf den beiden letzten Plätzen.

Zwei Bundesligatore in sechs Spielen

Für die Hertha kommt der 32-Jährige nach sechs Bundesligaspielen auf zwei Tore. Sowohl beim Saisonauftakt gegen Köln (1:3) als auch im vorerst letzten Spiel gegen Leverkusen (1:1) hatte er getroffen.

Jovetic spielte in seiner illustren Karriere für Klubs wie Manchester City, Inter Mailand, den AC Florenz, den FC Sevilla oder die AS Monaco.

Unglücklicherweise wurde er allerdings immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Mit einem Kreuzbandriss zog er sich seine letzte große Verletzung 2019 zu.

Trotzdem plagten ihn in der Vergangenheit auch kleinere Wehwehchen. In der laufenden Saison verhinderten Wadenprobleme, dass er Ende September in drei Bundesligaspielen in Folge zum Einsatz kommen konnte.

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