Manchester United

Laut Trainer Solskjaer: Pogba wird wohl erst nach Weihnachten zurückkehren!

Malte Henkevoß
Paul Pogba voll konzentriert beim Auftritt von Man United in der Champions League gegen Atalanta Bergamo.
Paul Pogba voll konzentriert beim Auftritt von Man United in der Champions League gegen Atalanta Bergamo. / Eurasia Sport Images/GettyImages
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Man United muss längerfristig ohne Mittelfeldmotor Paul Pogba planen. Wie Coach Ole Gunnar Solskjaer erklärte, wird der 28-Jährige eine lange Zeit aussetzen müssen.


Auf der Länderspielreise mit der französischen Nationalmannschaft hatte sich Pogba im Training eine Oberschenkelverletzung zugezogen, die ihn für eine Weile zum Zuschauen verdammt.

Gegenüber Sky Sports sagte Solskjaer: "Hoffentlich können wir ihn kurz nach Weihnachten wiedersehen". So wird aus den zunächst geplanten Wochen vermutlich mehr als ein Monat, den Pogba den Red Devils fehlen wird.

Im kommenden Premier-League-Spiel bei Watford hätte Pogba allerdings ohnehin nicht mitwirken können. Der Franzose hatte beim 0:5-Debakel gegen Liverpool eine Rote Karte nach grobem Foulspiel gesehen und wurde für drei Spiele gesperrt. Obwohl seine Sperre nach dem Spiel in Watford abgesessen ist, wird Pogba nun erst mal nicht mitwirken können.

Kann Van de Beek von Pogbas Abwesenheit profitieren?

Des einen Fluchs ist des anderen Segen. So könnte durch die Lücke, die Pogba bei United hinterlässt der Niederländer Donny van de Beek profitieren. Der 24-Jährige musste bisher im Mittelfeld oft zurückstecken, hat unter Solskjaer - ähnlich wie der Ex-Dortmunder Jadon Sancho bisher kaum Spielanteile erhalten.

Van de Beek kam in dieser Saison bisher nicht über den Status als Reservist hinaus. Lediglich ein Startelfeinsatz in der Champions League steht zu Buche, in der Premier League gab es lediglich zwei Einwechslungen.

Der Niederländer ist unter den United-Fans sehr beliebt, was ob seines Status bei United überraschend anmutet. Allerdings könnte das auch auf die Unzufriedenheit mit Trainer Solskjaer zurückzuführen sein, da die Fans den Niederländer - ebenfalls ähnlich wie Jadon Sancho - gerne öfter sehen würden.

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