Erling Haaland

Pep heißt Haaland willkommen: "Wird sich schnell anpassen"

Jan Kupitz
Erling Haaland
Erling Haaland / INA FASSBENDER/GettyImages
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Der Wechsel von Erling Haaland zu Manchester City ist fix - doch wie wird sich der Angreifer im Team von Pep Guardiola schlagen?


Echte Neuner haben es in der Vergangenheit unter Pep Guardiola nicht immer leicht gehabt. Der Katalane ist dafür bekannt, dass er seine Teams gerne ohne einen Mittelstürmer aufs Feld schickt und statt Strafraumpräsenz auf ständige Rochaden seiner Angreifer setzt.

Umso spannender wird es zu beobachten sein, wie sich Erling Haaland ab Sommer bei Manchester City schlägt. Der Norweger hat seine größten Stärken eigentlich, wenn er im Vollsprint in den Rücken der gegnerischen Abwehr stoßen kann, um dort seine brutale Geschwindigkeit und sein Durchsetzungsvermögen auszuspielen. Bei den Skyblues, die ihre Gegner bekanntlich um den Sechzehner einschnüren, dürfte es für Haaland künftig aber deutlich weniger Räume geben, wo er seinen Speed nutzen kann.

Pep Guardiola versicherte nach dem Bekanntwerden des Wechsels jedoch, dass er Haaland in sein Team einbauen und dass sich der Noch-Dortmunder auch an seinen Spielstil anpassen werde.

"Herzlichen Glückwunsch an den Verein, er ist für die nächsten Jahre gebunden", sagte Pep (via MEN). "Er ist ein junger, talentierter Spieler und ich bin sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. In der nächsten Saison werden wir zusammenarbeiten und hoffen, dass er sich so schnell wie möglich in Manchester und in einem Haus einleben kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich schnell an die Art und Weise, wie wir spielen wollen, anpassen wird."

Gleichzeitig war der City-Coach auch darum bemüht, die riesigen Erwartungen an Haaland etwas zu dämpfen. "Wir müssen versuchen, gut zu spielen. Ich habe nie geglaubt, dass die gesamte Defensive von einem Innenverteidiger abhängt", erläuterte Pep, "und auch die Tore, die wir schießen, sollten nicht von einem Stürmer abhängen. Er hat in seiner Karriere schon viele Tore geschossen, und wir werden ihm helfen, mehr Torchancen zu bekommen."

Guardiola betonte, dass er seinem Neuzugang "nicht die Verantwortung geben" werde, Tore schießen zu müssen. "Wir müssen Spiele gewinnen", stellte der 51-Jährige klar. "Um zu gewinnen, müssen wir alle auf die richtige Art und Weise arbeiten, um so viel wie möglich zu erreichen. Wenn wir das tun, werden wir es schaffen."


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