Parma setzt sich bei den Zirkzee-Verhandlungen durch - Löw will Musiala für die DFB-Elf nominieren

Janne Negelen
Zirkzee wird wohl nach Parma wechseln, nicht aber mit einer Kaufpflicht
Zirkzee wird wohl nach Parma wechseln, nicht aber mit einer Kaufpflicht / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Bei den Bayern tat sich im Wintertransferfenster bislang kaum etwas, dies könnte sich mit einem nahenden Wechsel ändern. Perspektivspieler Joshua Zirkzee wird es wohl nach zähen Verhandlungen nach Italien ziehen.

Zwischenzeitlich wurde Joshua Zirkzee bei dutzenden Klubs gehandelt. Der Nachwuchsstürmer der Bayern hat hinter Robert Lewandowski in dieser Saison kaum Einsätze sammeln können und hofft auf ein Leihgeschäft im Winter. Die Bayern wollten ihm diesen Wechsel nur unter bestimmten Bedingungen ermöglichen.

Wie sowohl Bild-Reporter Tobias Altschäffl als auch Sky-Experte Fabrizio Romano via twitter berichten, soll der Niederländer nun doch noch in Parma unterkommen. Allerdings gestalten sich die Konditionen anders, als von den Münchenern erhofft. Bayern wollte Parma eine Kaufpflicht in Höhe von 15 Millionen Euro aufbürden, die Italiener sind jedoch von ihrer Kaufoption-Forderung in derselben Höhe nicht abgerückt und haben sich am Ende damit durchgesetzt.

Bayern mit Weiterverkaufsbeteiligung bei Zirkzee

Damit muss Parma den 19-Jährigen nicht zwangsläufig im Sommer verpflichten. Sollte Zirkzee aber einschlagen, wären ebenfalls 15 Millionen Euro fällig. Dafür sicherten sich die Bayern allerdings noch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 7,5 Prozent. Im Bestfall bringt der Youngster also einen ordentlichen Gewinn ein, auch ohne Kaufpflicht.

Im März könnte Musiala erstmals für die DFB-Elf auflaufen
Im März könnte Musiala erstmals für die DFB-Elf auflaufen / Alexander Hassenstein/Getty Images

Währenddessen steht ein anderes Talent der Bayern im Fokus von Joachim Löw. Jamal Musiala liefert als 17-jähriger derzeit herausragende Leistungen und ist deshalb enorm gefragt. Das gilt vor allem für die Nationalmannschaften. Musiala absolvierte sowohl für England als auch für Deutschland Nachwuchs-Nationalspiele.

DFB-Trainer Löw war am Samstagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim im Stadion, um den Perspektivspieler von seiner Mannschaft zu überzeugen. "Ich denke, er weiß so oder so, dass ich ihn nominieren will. Die Entscheidung liegt bei ihm", so der Übungsleiter in der Sport Bild. Musiala kann also in der nächsten Länderspielpause mit einer Nominierung rechnen.

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