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Transfer

Hat PSG Mbappé doch schon aufgegeben?

Guido Müller
Kylian Mbappé will unbedingt zu Real - doch lässt ihn PSG ziehen?
Kylian Mbappé will unbedingt zu Real - doch lässt ihn PSG ziehen? / John Berry/Getty Images
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Offenbar scheinen die Verantwortlichen bei Paris St. Germain doch nicht mehr so überzeugt davon zu sein, Kylian Mbappé in dieser Saison 2021/22 (der vertraglich letzten des 22-Jährigen) am Prinzenpark halten zu können. Anders lässt sich die Anfrage der Pariser beim FC Everton bezüglich des brasilianischen Stürmers Richarlison nicht erklären.


Bis vor einigen Wochen hätte dieser Move (übrigens auf Empfehlung von Richarlisons Landsmann Neymar!) auch noch mit einem durchaus denkbaren Abgang von PSG-Stürmer Mauro Icardi in Zusammenhang stehen können.

Icardi will noch zwei Jahre in Paris bleiben

Doch der Argentinier hat bereits Ende Juli klipp und klar verkündet, sowohl diese als auch die nächste Saison auf jeden Fall in der französischen Hauptstadt bleiben zu wollen. Sein Vertrag an der Seine ist noch bis 2024 befristet.

Mauro Icardi
Laboriert zur Zeit an einer Schulterverletzung: Mauro Icardi / Catherine Steenkeste/Getty Images

Darüber hinaus dürfte das Interesse der für eine Icardi-Verpflichtung in Frage kommenden Klubs aufgrund der jüngsten Verletzung des 28-Jährigen (Schultereckgelenkssprengung) sowieso wieder etwas erkaltet sein.

So gesehen lässt sich nur eine logische Erklärung für die Richarlison-Anfrage bei den Toffees, von der das französische Medium RMC Sport berichtet, finden: Dass PSG nämlich doch noch mit einem Abgang des Weltmeisters von 2018 rechnet.

Richarlison wohl nur Plan C - Plan B wäre weiterhin CR7!

Und Richarlison könnte in dieser Gemengelage auch nur Plan C der Franzosen sein. Plan B wäre weiterhin die Verpflichtung von Juves portugiesischem Superstar Cristiano Ronaldo.

Richarlison
Olympia-Sieger Richarlison / Marc Atkins/Getty Images

Der soll vor dem Liga-Auftakt der Alten Dame (2:2 bei Udinese Calcio) seinen Trainer Massimiliano Allegri darum gebeten haben, die erste Halbzeit auf der Bank zu verbringen. Dem kam der Coach auch nach - jedoch will Allegri, nach eigenen Angaben, diese Entscheidung selber getroffen haben.

Cristiano Ronaldo
Bat zunächst um einen Bankplatz gegen Udinese Calcio: Cristiano Ronaldo / Alessandro Sabattini/Getty Images

Dennoch wurde dieser Zwischenfall von einigen Medien sofort dahingehend interpretiert, dass der Portugiese seinen Abgang forcieren wolle. Was sein Trainer jedoch vehement bestreitet: "Um das einmal klarzustellen: Mir hat Ronaldo gesagt, dass er bleibt. Ich lese zwar von Gerüchten in den Zeitungen, aber es gab nie einen Wunsch von seiner Seite, Juventus zu verlassen."

Geld für einen CR7-Transfer hätte PSG auf jeden Fall genug. Zumal ein Verkauf Mbappés noch in diesem Transferfenster um die 150 Millionen Euro in die Kassen spülen würde.

Real Madrid bleibt in dieser Personalie jedenfalls weiterhin in Lauerstellung - und wäre auch bereit, diesen Betrag nach Paris zu überweisen, um Mbappé schon in diesem Sommer ins Bernabéu-Stadion zu holen.

Mbappé hat auch die jüngste Offerte von PSG abgelehnt

Dazu passt auch, dass Mbappé erst vor Kurzem auch die fünfte Offerte von PSG-Boss Al-Khelaifi zu einer Ausweitung seines Arbeitspapiers abgelehnt hat.

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Konnte Mbappe bisher nicht von einer Verlängerung überzeugen: PSG-Boss Al-Khelaifi / STEPHANE DE SAKUTIN/Getty Images

Selbige (über fünf Jahre plus optional ein weiteres) sah eine kräftige Gehaltserhöhung für den Stürmer vor, durch die er hinter Messi und Neymar auf den dritten Platz der Superstar-Hierarchie im Prinzenpark geklettert wäre.

Mbappé sieht seine Zukunft bei Real Madrid

Doch Mbappé scheint es nicht allein um Geld zu gehen. Denn sonst hätte er längst in Paris verlängert. Es geht ihm ums Prinzip: Er will bei seinem Jugendtraum Real Madrid eine neue Ära einläuten. Daran können auch alle Petro-Dollar-Millionen dieser Welt nichts ändern.

Für PSG rückt die Kardinalsfrage nun immer näher: lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?

In spätestens acht Tagen wird eine Antwort darauf gegeben worden sein.

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