Champions League

Panne in der Champions-League-Auslosung: Alles muss wiederholt werden!

Malte Henkevoß
Giorgio Marchetti steht bei den Auslosungen der UEFA oftmals im Fokus.
Giorgio Marchetti steht bei den Auslosungen der UEFA oftmals im Fokus. / Soccrates Images/GettyImages
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Während der Auslosung der Champions-League-Achtelfinals in Nyon ist es zu einigen Pannen gekommen, die nun zu einer Wiederholung der Veranstaltung führen! Das Achtelfinale der Champions League wird neu ausgelost!


Alles war so weit gedeckt, die Paarungen waren bereits klar, u.a. sollte das Duell zwischen Atlético Madrid und dem FC Bayern anstehen. Doch dazu kommt es nun nicht.

Bei der Auslosung der Achtelfinalpartien gab es einige Missgeschicke, die nun das ganze Verfahren annullierten. Insgesamt gab es drei Fehler, die der UEFA in der ersten Auslosung durchgegangen sind.

Zum ersten waren Manchester United und der FC Villareal im selben Topf, was allerdings nicht möglich ist, da beide bereits in der Gruppenphase aufeinandergetroffen sind.

Dann hätte Jürgen Klopps FC Liverpool laut dem Lostopf auf Atlético Madrid treffen können, die allerdings ebenfalls bereits in der Gruppe gegeneinander gespielt haben.

Aus diesem Grund war auch Manchester United nicht im Topf der möglichen Gegner Atléticos, wie es eigentlich hätte sein müssen.

Fehler der UEFA im Verfahren führen zur Wiederholung

Diese drei Fehler werden der UEFA nun zum Verhängnis. Ein peinlicher Auftritt für den europäischen Verband, der sich nun um Wiedergutmachung kümmern muss.

Außerdem könnte es dazu führen, dass attraktive Paarungen wie Atlético-Bayern oder PSG-United nun nicht gelost werden könnten. Natürlich eine herbe Enttäuschung für die jeweiligen Fanlager.

Die UEFA hat bestätigt, dass die erste Auslosung als ungültig erklärt wird und die neuen Kugeln für eine Wiederholung noch heute um 15 Uhr gezogen werden sollen.

90min wird infolgedessen natürlich über die neuen Paarungen berichten, bei denen nun hoffentlich nichts mehr schiefgehen wird, sodass der FC Bayern und seine europäischen Kollegen sich nun endlich auf die anstehenden Begegnungen im Februar vorbereiten können.

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