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Dembele-Zukunft: 2 Klubs mit den besten Karten

Jan Kupitz
Ousmane Dembele
Ousmane Dembele / Soccrates Images/GettyImages
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Der FC Chelsea setzt die Gespräche mit Ousmane Dembele fort und versucht, den Flügelspieler im Sommer ablösefrei an die Stamford Bridge zu holen, wie 90min erfahren hat. Auch PSG ist im Rennen aussichtsreich mit dabei.


Die Blues sind seit langem an dem 24-Jährigen, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, interessiert. Da die Gespräche im Camp Nou aufgrund der Gehaltsforderungen des Spielers in eine Sackgasse geraten sind, wird erwartet, dass er Barça im Sommer ablösefrei verlässt.

Die Katalanen hatten gehofft, dass Dembele einen neuen Vertrag zu reduzierten Konditionen unterschreiben würde - als er dieses Angebot ablehnte, versuchten sie, ihn im Januar zu verkaufen. Ein Versuch, der fehlschlug.

Trotz der Tatsache, dass er von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, ist Dembele immer noch Teil der Profimannschaft. In dieser Woche sagte sein neuer Teamkollege Pierre-Emerick Aubameyang sogar, dass er dem Franzosen empfehlen würde, bei Barça zu verlängern.

Quellen haben 90min jedoch bestätigt, dass eine Verlängerung unwahrscheinlich bleibt - es sei denn, Dembele reduziert seine Bedingungen deutlich.

Ousmane Dembele
Ousmane Dembele / Quality Sport Images/GettyImages

Während er weiterhin für den FC Barcelona spielt, liegen Dembele und seinen Vertretern erste Angebote vor. 90min weiß, dass derzeit zwei Vereine die Nase vorn haben: Chelsea und Paris Saint-Germain. Die beiden Klubs waren bereits im Januar an einer Verpflichtung des Ex-Dortmunders interessiert - seitdem sind sie mit Dembele in Kontakt geblieben.

Quellen, die mit der Situation vertraut sind, sagen, dass die Angebote auf dem Tisch in etwa gleich gut sind, so dass es letztlich am Spieler liegt, in den kommenden Monaten über seine Zukunft zu entscheiden.

In Anbetracht der Probleme, die Dembele während seines fünfjährigen Aufenthalts in Katalonien hatte, darunter Fitness-, Form- und Disziplinarprobleme, will er sich sicher sein, dass der Verein, zu dem er wechselt, genau das richtige Projekt für ihn ist.

Während er aus der Nähe von Paris stammt, hat Chelsea-Boss Thomas Tuchel mit dem Spieler bereits bei Borussia Dortmund zusammengearbeitet.

In einer Pressekonferenz im Januar hatte Tuchel über den Flügelspieler gesagt: "Er ist ein sehr guter Spieler und ich habe das Glück, ihn in meiner Zeit bei Dortmund trainiert zu haben. Es war nur ein Jahr, es hätte länger sein sollen, aber ich musste gehen und er hat sich ebenfalls entschieden zu wechseln."

Der FC Chelsea könnte sich von einer ganzen Reihe seiner Stürmer trennen, darunter Timo Werner, Christian Pulisic und Hakim Ziyech. Die Blues sind der Meinung, dass ein Spieler wie Dembele dem Team etwas Neues geben und seine Varianten verbessern würde.


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