OTD: Heute vor zwei Jahren endete die Traumbeziehung zwischen Real Madrid und CR7

Ein Henkelpott als Abschiedsgeschenk: CR7 und die Champions League-Trophäe 2018
Ein Henkelpott als Abschiedsgeschenk: CR7 und die Champions League-Trophäe 2018 / VI-Images/Getty Images
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Heute auf den Tag genau vor zwei Jahren endete eine der fruchtbarsten Kooperationen im Weltfußball. Cristiano Ronaldo sagte an diesem Abend des 26. Mai 2018 den Königlichen von Real Madrid endgültig "adios" und folgte dem Lockruf der Alten Dame aus Turin. Seitdem ist nichts mehr so wie es einmal war.

94 Millionen Euro, die einem neuen Weltrekord gleichkamen, ließen sich die Macher an der Avenida de Concha Espina im Herzen Madrids im Juli 2009 die Dienste des portugiesischen Superstürmers kosten. Im Nachhinein eine mehr als rentable Operation. Denn CR7 zahlte zurück - mit Toren und mit den zwangsläufig folgenden Titeln. Vier Champions-League-Trophäen, drei UEFA-Supercups, drei Klub-Weltmeisterschaften, zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege in neun Jahren. Mehr geht nicht!

Nicht eingerechnet dabei die unzähligen persönlichen Ehrungen, die der beste Torschütze der Geschichte von Real Madrid (450 Treffer in 438 Spielen!) während seiner Zeit in der spanischen Hauptstadt sammeln konnte.

Quality Sport Images/Getty Images

Seit Cristiano Ronaldos Abgang stockt es in der königlichen Titelsammlung

Und wie um alle Unkenrufe zu bestätigen, die in dem Verkauf des Mega-Stars einen schweren strategischen Fehler der Blancos verorteten, laufen die Königlichen diesen Erfolgen seitdem hinterher. Weder Julien Lopetegui, noch Santiago Solari und auch nicht der 2019 reaktivierte Zinédine Zidane konnten dieser sportlichen Abwärtsentwicklung Einhalt gebieten. Die nationalen Titel gingen seit Ronaldos Abgang an den FC Barcelona (Meister) und an den FC Valencia (Pokal). Auf europäischer Bühne übernahm der FC Liverpool die Rolle des Hegemons.

Auch in Turin knipst CR7 - wenn auch weniger als bei Real Madrid

Schmerzlich vermissen die aficionados im Bernabéu-Stadion die durchschnittlich 40 bis 50 Saisontore des Portugiesen. Kein Gareth Bale, kein Eden Hazard, und auch kein Karim Benzema, der neun Jahre die Kabine mit Cristiano teilte, konnten diese Werte auch nur annähernd erreichen. Zwar ist auch Juventus Turin seit der Verpflichtung des Cracks nicht in den Genuss derartiger Torbilanzen gekommen, aber seine 20 bis 30 Tore erzielt der dreimalige Weltfußballer auch auf dem Stiefel noch. 20 bis 30 Tore - die Real auch anno 2020 gut zu Gesicht stehen würden.