Glasner testet Tuta auf neuer Position

Jan Kupitz
Tuta
Tuta / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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In den jüngsten Testspielen kam Tuta bei Eintracht Frankfurt auf einer für ihn neuen Position zum Einsatz. Oliver Glasner erklärt die Idee dahinter.


Normalerweise ist Tuta in der Dreier-Abwehrkette der SGE fest gesetzt. Während der WM-Pause wurde der 23-Jährige jedoch auch auf einer neuen Position getestet: Tuta durfte sich in den Freundschaftsspielen gegen Sandhausen und Osaka auf der Sechs beweisen - und glänzte prompt als doppelter Torschütze.

"Er macht es gut auf der Position, hat jetzt schon seit zweites Tor da erzielt", lobte Oliver Glasner seinen Schützling im Gespräch mit der Bild.

Eine Lösung für die (nahe) Zukunft scheint ein permanenter Positionswechsel aber nicht zu sein. Stattdessen hofft Glasner, dass Tuta seine Fähigkeiten verbessern kann, wenn er mal im Mittelfeld getestet kommt.

Der Österreicher betonte, das Experiment sei "gut in der persönlichen Entwicklung" des Brasilianers. "Auf der Sechs hat er noch weniger Zeit, da ist es noch enger als in der Abwehr. Das fördert auch, schnellere Lösungen zu finden, auch für hinten", erläuterte Glasner den Sinn dahinter.

Tuta soll im Mittelfeld unter anderem seinen Spielaufbau verbessern, um auf seiner angestammten Position in der Abwehrkette davon profitieren zu können. Die aktuelle Periode scheint für solche Lernprozesse perfekt dafür geeignet.


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