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Offiziell: Dieter Hecking verlässt den HSV

Dieter Hecking
Dieter Hecking und der HSV gehen getrennte Wege | DeFodi Images/Getty Images

Es hatte sich bereits angedeutet und wurde nun bestätigt: der HSV und Cheftrainer Dieter Hecking gehen getrennte Wege. Als Nachfolger ist Dimitrios Grammozis im Gespräch.

Nach nur einem (turbulenten) Jahr gehen Dieter Hecking und der HSV schon wieder getrennte Wege: der Vertrag des Cheftrainers wird nach dem verpassten Saisonziel Aufstieg nicht verlängert. In der offiziellen Mitteilung des Zweitligisten ist von einer gemeinschaftlichen Entscheidung die Rede; wäre der HSV aufgestiegen, hätte sich Heckings Vertrag automatisch verlängert.

"Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen. Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung", erklärte Hecking. "Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen u.a. mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben."

HSV will neuen Kurs einschlagen - mit Grammozis?

Sportvorstand Jonas Boldt muss nun einen Nachfolger finden. Heißer Kandidat soll Ex-Darmstadt-Trainer Dimitrios Grammozis sein. In jedem Fall wird der HSV einen neuen Kurs einschlagen: "Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch. Wir haben erst die Analyse der abgelaufenen Saison vorgenommen und uns anschließend über die Möglichkeiten für die kommende Spielzeit unterhalten. Unterm Strich sind wir dadurch etwas gezwungen, einen veränderten Weg einzuschlagen. So sind wir zu einem gemeinsamen Entschluss gekommen", so Boldt.