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Bericht: Nkunku hat Vorvertrag mit Chelsea unterschrieben - Blues zahlen mehr als 60 Mio. Euro Ablöse

Simon Zimmermann
Christopher Nkunku soll sich bereits mit Chelsea einig sein
Christopher Nkunku soll sich bereits mit Chelsea einig sein / Boris Streubel/GettyImages
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Christopher Nkunku soll bereits einen Vorvertrag mit dem FC Chelsea unterschrieben haben. Um die Konkurrenz frühzeitig auszustechen, wollen die Blues offenbar mehr als die festgeschriebenen 60 Millionen Euro Ablöse zahlen.


Ein Wechsel von Christopher Nkunku zum FC Chelsea zeichnet sich immer mehr ab. Zunächst berichtete die Bild am Freitag von einem geheimen Medizincheck im Sommer mit Blick auf einen künftigen Transfer. Am Wochenende erklärte Transfer-Experte Fabrizio Romano dann, dass zwischen Nkunku und den Blues "schon alles klar sein" könnte. Am Montag legte The Athletic (in der Regel sehr seriös und gut informiert) nach.

Mehr Ablöse als die festgeschriebene Ausstiegsklausel?

Der 24-Jährige soll an der Stamford Bridge bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben. Für den Wechsel im kommenden Sommer 2023 soll Chelsea mehr als die vertraglich festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro zahlen, um sich die Dienste des Stürmers garantiert sichern zu können und die Konkurrenz der anderen Topklubs frühzeitig abzuschütteln. Nkunku wird schließlich auch mit Real Madrid, dem FC Bayern und PSG in Verbindung gebracht. Weitere Vereine dieser Kategorie dürften ebenfalls interessiert sein.

Erst im Juni hatte Nkunku in Leipzig verlängert. Nach seiner Fabelsaison 21/22 war das für RBL aber wohl vornehmlich eine Absicherung für die aktuelle Spielzeit - die Ausstiegsklausel legt das umso mehr nahe. Zudem könnte die Rückholaktion von Timo Werner bereits ein Vorgriff auf einen Nkunku-Abgang 2023 gewesen sein.

Ein Wechsel im Winter kommt aber wohl nicht infrage. Nkunku selbst hatte das kürzlich ausgeschlossen: "Nein. Und ich erkläre Ihnen auch, warum: Es war das erste Mal in meiner Karriere, dass mein Klub mir sagt, dass ich zu wichtig bin, um mich abzugeben. Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Dieses Vertrauen macht mich stärker, das will ich zurückzahlen", erklärte er der Sportbild.


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