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Schlotterbeck selbstkritisch: "Die Fehler muss ich abstellen"

Daniel Holfelder
Nico Schlotterbeck weiß, dass er sich steigern muss
Nico Schlotterbeck weiß, dass er sich steigern muss / BSR Agency/GettyImages
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Nach einem hervorragenden Start im BVB-Trikot befindet sich Nico Schlotterbeck in einem kleinen Formtief. Nach dem Frankfurt-Spiel zeigte sich der Innenverteidiger selbstkritisch und gelobte Besserung.


Im Aktuellen Sportstudio ließ Schlotterbeck einige Szenen aus der Partie gegen die Eintracht Revue passieren. Seinen Ballverlust gegen Mario Götze, der zur umstrittenen Elfmeterszene zwischen Jesper Lindström und Karim Adeyemi führte, kommentierte der 22-Jährige wie folgt:

"Für mich hatte ich den Ball und will ihn irgendwie aus der Gefahrenzone klären, er [Götze] macht einen langen Schritt. Dass ich das besser klären kann, die Frage stellt sich nicht: Da hatte ich etwas Glück." Pech hatte hingegen die Eintracht, der beim Foul an Lindström ein "klarer Elfer" verwehrt wurde, wie auch Schlotterbeck unumwunden feststellte.

Auch zum Gegentreffer bezog der Nationalspieler Stellung. "Ich ärgere mich, dass ich da den Block nicht hinbekommen habe", sagte Schlotterbeck. Darüber hinaus habe er Gregor Kobel auch noch die Sicht verdeckt. Allerdings kommt dem Linksfuß maximal eine Teilschuld am Frankfurter Ausgleich zu. Zum einen kombinierte sich die Eintracht hervorragend durch die Dortmunder Reihen, zum anderen hätte Jude Bellingham entschlossener in das Duell mit SGE-Angreifer Kolo Muani gehen müssen.

Da Schlotterbeck in der zweiten Halbzeit jedoch einen noch schlimmeren Bock als vor der Adeyemi-Szene schoss und im Sechzehner den Ball an Lindström verlor (Kobel verhinderte das 2:2), legte er den Fokus auf die eigene Leistung. "Die Fehler muss ich abstellen", betonte er.


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