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Neymar wegen Korruption angeklagt: Neymar muss vor Gericht - Haftstrafe droht

Simon Zimmermann
Neymar muss sich vor Gericht verantworten
Neymar muss sich vor Gericht verantworten / Masashi Hara/GettyImages
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Schlechte Nachrichten für PSG-Superstar Neymar. Der 30-jährige Brasilianer muss sich im Herbst vor Gericht verantworten. Neymar ist wegen Korruption angeklagt. Sogar eine Haftstrafe droht.


Vom 17. bis 31. Oktober soll der Prozess angesetzt sein, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf gerichtsnahe Quellen. Angeklagt seien neben Neymar auch die ehemaligen Präsidenten des FC Barcelona Sandro Rosell und Josep Maria Bartomeu. Ihnen wird Korruption und Betrug vorgeworfen.

Im Mittelpunkt der Verhandlung steht Neymars Transfer im Jahr 2013. Der Brasilianer war damals von Jugendklub FC Santos zu Barça gewechselt. Die Ablöse betrug nach Angaben von transfermarkt.de 88 Millionen Euro.

Der brasilianische Investmentfonds DIS hatte eine Klage eingereicht, weil er zum Zeitpunkt des Transfers 40 Prozent der Rechte an Neymar besessen haben soll. Zunächst hatte Barça den Transferwert des damals 21-jährigen Neymar nur auf 57,1 Millionen Euro beziffert.

In den Medien heißt es, der spanische Staatsanwalt fordere für Neymar eine Haftstrafe von zwei Jahren sowie eine Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro. In Spanien ist es üblich, dass nicht vorbestraften Verurteilte ihre Haftstrafe von bis zu zwei Jahren auf Bewährung absitzen können. Ein Aufenthalt im Gefängnis droht Neymar daher eher nicht.

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