Marco Reus

Neuer BVB-Vertrag: Erste Annäherung bei Marco Reus

Yannik Möller
Marco Reus
Marco Reus / Martin Rose/GettyImages
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Bei Borussia Dortmund ist längst nicht klar, wie mit der offenen Zukunft von Marco Reus verfahren wird. Nun gab es immerhin erste Annäherungen mit dem Kapitän.


Marco Reus scheint beim BVB längst nicht mehr unumstritten zu sein. Insbesondere in den letzten Monaten und angesichts des frühzeitigen Ausscheidens in drei Wettbewerben kam häufiger die Frage auf, ob ein schmerzhafter aber endgültiger Schnitt nicht besser für den Verein wäre.

Dem würden sicher einige Dortmund-Anhänger widersprechen. Fakt ist jedoch: In Kürze wird sich diese Frage gestellt werden müssen. Ist Reus ein wichtiger Bestandteil der nächsten zwei, drei Jahre bei Schwarz-Gelb?

Schließlich läuft sein Vertrag zum Ende der nächsten Saison aus. Stand jetzt geht er in wenigen Monaten also in sein letztes Vertragsjahr, während es noch keinerlei Anzeichen gibt, ob er nochmals verlängern wird.

Erstes Abtasten zwischen Reus und Dortmund

Auch intern scheint eine Entscheidung diesbezüglich noch nicht getroffen zu sein. Eine klare Marschroute, etwa unbedingt mit Reus verlängern zu wollen, ist noch nicht zu erkennen.

Laut Sport1 kommt nun immerhin etwas Bewegung ins Thema. Im Podcast 'Die Dortmund-Woche' erklärte Reporter Patrick Berger: "Wir haben gehört, dass es schon einen ersten Gipfel wegen Reus gab. Sebastian Kehl ist auf den Berater von Reus zugegangen, um sich das alles mal anzuhören."

So unspezifisch sich das erst einmal anhört, scheint es auch zu sein. Dieser erste Gesprächsansatz sei "ein loses Abtasten" gewesen, mehr noch nicht.

Marco Reus
Reus fiel in den letzten Wochen aus / Alex Grimm/GettyImages

"Es ist auch die Frage, wie früh ein Verein in solchen Gesprächen auf seine Spieler zugeht. Es wird spannend sein, in welche Richtung das Ganze noch gehen wird: Gibt es künftig vielleicht einen leistungsbezogenen Vertrag?", brachte Berger eine etwaige, fortgesetzte Art der Zusammenarbeit ins Spiel.

Klar ist: Der BVB wird nicht mehr allzu viel Gehalt für einen Spieler zahlen wollen, der bereits in dieser Spielzeit mit teils wechselhaften Leistungen aufgefallen ist und der zudem mit 33 Jahren in die neue Saison starten wird.

Ob Reus sich überhaupt auf eine solche Konstellation einlassen würde, bleibt zunächst offen. Für ihn ist jedoch sicher, dass er bleiben und verlängern möchte. "Der BVB ist mein Verein, Dortmund ist meine Heimatstadt und ich würde meine Karriere hier gern beenden", hatte er bereits gegenüber der BamS erklärt.


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