TSG 1899 Hoffenheim

Neue Position für Sebastian Rudy bei der TSG Hoffenheim?

Jan Kupitz
Sebastian Rudy
Sebastian Rudy / Alex Grimm/GettyImages
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Sehen wir Sebastian Rudy in der kommenden Saison auf einer neuen Position? André Breitenreiter testet den Routinier im Abwehrzentrum.


Mit 60 Gegentoren stellte die TSG Hoffenheim in der Vorsaison die viertschwächste Defensive der Bundesliga. Will man in der kommenden Spielzeit wieder höher hinaus, muss sich in der Verteidigung schleunigst etwas tun - doch bislang haben die Kraichgauer auf dem Transfermarkt noch keine Defensiv-Verstärkung an Land ziehen können.

Laut kicker war die TSG an Moussa Niakhate und Alexander Djiku interessiert, doch beide Verpflichtungen zerschlugen sich. Da sich mit Chris Richards (Leihende) im Gegenzug ein Verteidiger verabschiedet hat, muss André Breitenreiter bislang sogar mit einem im Vergleich zur Vorsaison schwächeren Personal an den Start gehen.

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch - und so testet der neue TSG-Coach derzeit Sebastian Rudy in der Abwehr. Wie der kicker berichtet, soll sich der gelernte Sechser als zentraler Spieler der Dreierkette probieren.

"Das ist keine Lösung, um ihm eine Position zu verschaffen. Sondern ich glaube, dass Sebastian für diese Position eigentlich prädestiniert ist, weil er als Stratege von hinten heraus das Spiel leiten kann. Das wollte ich mir mal anschauen, weil wir spielerische Optionen brauchen und mit Sebastian einen extrem ballsicheren Spieler haben", erklärte Breitenreiter gegenüber dem Fachmagazin die Hintergründe des Experiments.

Der 48-Jährige zog einen Vergleich zu Eintracht Frankfurt und Makoto Hasebe, der eine ähnliche Position ebenfalls jahrelang sehr gut ausgefüllt hat und "auch nicht der größte Spieler ist", wie Breitenreiter bemerkte.


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