Bayern München

Für wen es beim FC Bayern jetzt unangenehm werden könnte

Yannik Möller
Hasan Salihamidzic
Hasan Salihamidzic / Matthias Hangst/GettyImages
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Nach dem frühen Aus in der Champions League werden beim FC Bayern zweifelsfrei ein paar Steine umgedreht. Während Julian Nagelsmann intern kaum in den Fokus geraten wird, dürfte das bei Hasan Salihamidzic und seiner Arbeit schon anders aussehen.


Katerstimmung an der Säbener Straße: Das Viertelfinal-Aus in der Champions League wurde am späten Dienstagabend besiegelt. Mit dem späten 1:1-Ausgleichstreffer seitens Villarreal wurde die Allianz-Arena in Schockstarre versetzt.

Der erste Blick bei diesem enttäuschenden Resultat fällt natürlich auf den Trainer. Julian Nagelsmann sorgte beispielsweise mit dem Wechsel von Alphonso Davies für Lucas Hernandez bei manchem Fan für etwas Verwirrung, doch muss er sich keineswegs auf keine intern härtere Gangart ihm gegenüber gefasst machen.

Nagelsmann wackelt nicht - größerer Fokus auf Salihamidzic

"Er geht davon aus, dass er ab heute seinen Job normal weiter macht - und das wird auch definitiv so sein", erklärte Bild-Bayern-Reporterin Lena Wurzenberger im 'Stammplatz'-Podcast. Nagelsmann werde nicht wackeln, wenngleich rundherum viel hinterfragt werde. Um seinen Job muss er aber gewiss nicht bangen.

Auf deutlich mehr Kritik muss sich allerdings Hasan Salihamidzic einstellen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Transferstrategie des Sportvorstand ohnehin ein paar Fragezeichen aufgeworfen hat.

Daher geht die Reporterin auch klar davon aus, dass die Personaldecke das Diskussionsthema Nummer eins werden wird. "Der Kader ist in der Breite nicht gut genug aufgestellt. Das muss man so sagen. Offensiv hatte Nagelsmann mit Serge Gnabry, wenn man ehrlich ist, nur eine wirklich gute Option auf der Bank. Das ist für einen Verein wie den FC Bayern einfach zu wenig", so die Erklärung.

Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann / Alexander Hassenstein/GettyImages

Daher sei es durchaus denkbar, dass es "für Salihamidzic und Oliver Kahn noch ein Ticken unangenehmer" werden dürfte als für den Trainer. Kurzum: "Sie haben die Verantwortung für den Verein. Nur Meister zu werden, ist bei den Bayern nicht ausreichend."

Auch im Winter hatte Nagelsmann etwas versteckt verlauten lassen, dass er sich mehr Aktivität auf dem Transfermarkt gewünscht hätte. Dass er mit der Kaderbreite nicht gänzlich zufrieden war und ist, ist ein offenes Geheimnis.


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