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Nagelsmann löscht Störfeuer der Bayern in Sachen Upamecano: "Ich find's nicht dramatisch!"

Guido Müller
Dayot Upamecano steht beim FC Bayern auf dem Zettel - seinen (Noch)-Trainer Nagelsmann stört´s nicht!
Dayot Upamecano steht beim FC Bayern auf dem Zettel - seinen (Noch)-Trainer Nagelsmann stört´s nicht! / RONNY HARTMANN/Getty Images
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Dass beim FC Bayern München im kommenden Sommer ein Umbruch, vor allem in der Defensive, stattfinden wird, ist bekannt. David Alaba ist sich mit Real Madrid offenbar schon handelseinig und auch Jerome Boateng scheint die längste Zeit beim deutschen Rekordmeister gewesen zu sein. Als eine mögliche Verstärkung haben die Münchener auch Leipzigs Dayot Upamecano auf dem Schirm.

"Natürlich", so Rummenigge kürzlich gegenüber Bild live, werde man sich mit dieser Personalie auseinandersetzen. Wie wohl noch einige andere Klubs in Europa auch. Denn: Upamecano, dessen Vertrag bei den Messestädtern zwar noch bis 2023 befristet ist, soll eine Ausstiegsklausel besitzen, der zufolge er im kommenden Sommer für kolportierte 42 Millionen Euro wechseln könnte.

Hat Leipzigs Abwehrchef Upamecano im Visier: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.
Hat Leipzigs Abwehrchef Upamecano im Visier: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. / Pool/Getty Images

Das ruft zwangsläufig die Großkopferten der Branche auf den Plan. Wie eben der FC Bayern München. Doch falls die Bayern, in Person des Karl-Heinz Rummenigge, mit ihrem offensiven Werben um den 22-jährigen Abwehrrecken nebenbei auch gleich noch ein bisschen Unruhe beim wohl schärfsten Konkurrenten um den Meistertitel schüren wollten, sei ihnen dies, so Julian Nagelsmann, "nicht geglückt".

Denn der RB-Trainer nahm die Worte Rummenigges ziemlich tiefenentspannt auf. "Es ist, glaube ich, ganz normal in der Fußball-Branche, dass sich Klubs damit befassen, wenn ein talentierter Spieler unter Umständen zur Verfügung steht. Inwieweit man sich dazu äußert, muss man immer selber bewerten", konnte sich der Coach eine kleine Spitze gegen den süddeutschen Rivalen dennoch nicht verkneifen.

"Ich find's nicht dramatisch", fügte Nagelsmann wie zur Bestätigung dieses Eindrucks noch hinzu. Und schickte einen weiteren kleinen Hieb hinterher: "Ich glaube, wenn es andersrum wäre, hätten sie es vielleicht nicht so gerne. Aber mich stört es jetzt nicht."

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