NADA fordert längere Sperre für HSV-Verteidiger Vuskovic

Mario Vuskovic
Mario Vuskovic / Thomas Lohnes/GettyImages
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Die vom DFB für zwei Jahre verhängte Sperre gegen Mario Vuskovic sorgt weiterhin für Furore. Während sich der Hamburger SV dagegen wehren möchte, fordert die NADA sogar eine noch längere Sperre.

Ist Mario Vuskovic nur ein Bauernopfer, das seine Fußballkarriere zu verlieren droht, weil Ungereimtheiten rund um ein vermeintliches EPO-Doping nicht richtig aufgeklärt werden? So sieht es zumindest Vuskovic selbst - und auch der Hamburger SV. Beide wollen gegen das zuletzt verhängte Urteil seitens des DFB, eine zweijährige Sperre, vorgehen.

Allerdings gibt es auch Bemühungen, die in die genaue Gegenrichtung gehen. Die Nationale Anti-Doping-Agentur, kurz NADA, möchte gegen den Urteilsspruch vorgehen und eine längere Sperre erwirken.

Nada will Vuskovic vier Jahre sperren lassen

In seinem Statement heißt es (via Sky): "Die NADA wird auf der Grundlage des vom DFB-Sportgericht festgestellten Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen des Spielers eine dafür vorgesehene Vierjahressperre beantragen."

Dass dieser Schritt erfolgt, ist derweil keine große Überraschung. Viel eher war bereits erwartet worden, dass die NADA einen Fokus auf die in der Theorie übliche Vierjahressperre legen wird. Dieses härtere Urteil, das als Maximalsperre gilt, war zwischenzeitlich auch erwartet worden.

Ob der Einspruch Bestand haben und womöglich sogar erfolgreich sein wird? Unklar, wie so viele Aspekte rund um diese Angelegenheit.

Vuskovic hingegen bleibt bei seiner von Anfang an geäußerten Aussage: "Ich werde mich davon nicht brechen lassen und bis zum Ende kämpfen, um die Wahrheit zu beweisen." Der HSV wird ihn dabei so weit wie möglich unterstützen.