Nach Viererpack von Kane: Spurs-Coach mit Seitenhieben gegen FC Bayern

  • "Es gibt nur eine Deadline" - meint Ange Postecoglou
  • Seitenhieb für FCB: Spurs-Coach würde nicht über andere Spieler sprechen
  • Kane "weiterhin in das investiert, was wir tun"

Harry Kane war gegen Donezk in Knipser-Laune
Harry Kane war gegen Donezk in Knipser-Laune / Vince Mignott/MB Media/GettyImages
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Harry Kane trifft für die Spurs bei der Generalprobe vor dem Premier-League-Start gleich viermal. Trainer Ange Postecoglou schwärmt vom Torjäger und hat weitere Seitenhiebe gegen den FC Bayern parat.

Während der Poker um seine Zukunft läuft, hat Harry Kane am Sonntag das gemach, was er am besten kann: Tore schießen. Gleich viermal traf der 30-Jährige im Testspiel der Tottenham Hotspur gegen Schachtar Donezk (5:1).

"Er ist ein fantastischer Stürmer, einer der besten der Welt", schwärmte Ange Postecoglou nach dem Spiel. "Ich finde, unsere Spielweise hilft ihm auch. Man hat gesehen, wie viele Chancen wir herausgespielt haben, davon hat er profitiert", so der neue Spurs-Coach.

"Es gibt nur eine Deadline"

Auf der Pressekonferenz nach dem klaren Sieg gegen die Ukrainer ging es natürlich wieder einmal um die Zukunft von Kane. Medienberichten zufolge sollen die Bayern den Spurs eine Deadline bis Freitagnacht gesetzt haben. Klub-Präsident Daniel Levy ließ diese unbeantwortet verstreichen und zog ab in den Urlaub.

Postecoglou äußerte sich auf der PK nach dem Testspiel mit einem Seitenhieb gegen die Bayern über die angebliche Deadline: "Es gibt nur eine Deadline, und das ist das Ende des Transferfensters."

Zieht sich die Transfer-Saga also noch bis zum 1. September hin, ehe mit der Schließung des Transferfensters - zumindest vorläufig - eine endgültige Entscheidung fällt? "Ich habe ihnen gesagt, dass sie mich informieren sollen, wenn sich am Status quo etwas ändert", meinte Postecoglou weiter. Alles dazwischen interessiere ihn nicht. "Heute konnte man sehen, dass Harry weiterhin in das investiert, was wir tun."

"Sie können es machen, wie sie wollen"

Zum Abschluss wurde es mit dem Seitenhieb gegen die Bayern dann noch ganz deutlich: "Ich würde ganz sicher nicht über Spieler sprechen, die bei anderen Klubs unter Vertrag stehen. Aber ich bin nicht bei Bayern, also können sie es machen, wie sie wollen", hielt der Spurs-Trainer fest.

Seinen eigenen Vorsatz befolgte er dann bei Micky van de Ven. Tottenham soll vor der Verpflichtung des Wolfsburg-Verteidigers stehen und für dne 22-Jährigen rund 50 Millionen Euro zahlen. Konkrete Namen wollte Postecoglou aber nicht kommentieren. "Wir müssen uns ohne Zweifel im Abwehrzentrum verstärken", erklärte er nur.


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