FC Liverpool

Nach Remis: Klopp kritisiert Tottenhams Spielweise

Yannik Möller
Jürgen Klopp
Jürgen Klopp / Chris Brunskill/Fantasista/GettyImages
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Gegen Tottenham Hotspur hat der FC Liverpool wichtige Zähler im Meisterschafts-Rennen liegen lassen. Das Remis sorgte dafür, dass sich bei Jürgen Klopp etwas Frust bezüglich der Spurs-Spielweise breit machte.


Das Rennen um die englische Meisterschaft scheint in dieser Saison bis in die allerletzten Spieltage anzudauern. Liverpool ließ beim Duell mit Tottenham am Samstag jedoch zwei wichtiger Zähler liegen. Das 1:1-Remis bringt nur einen Punkt, was wiederum Manchester City mit der gleichen Punktzahl bei einem ausbleibenden Spiel in die Poleposition bringt.

Nach dem Spiel zeigte sich ein vermutlich etwas frustrierter Jürgen Klopp von der Spielweise der Spurs wenig beeindruckt.

"Mein persönliches Problem": Klopp kein Freund der Spurs-Spielweise

"Mir gefällt diese Art von Fußball nicht. Dafür bin ich die falsche Person", erklärte er darauf angesprochen (via Sky). Mit insgesamt lediglich 35 Prozent Ballbesitz und drei Torschüssen fokussierte sich die Mannschaft von Antonio Conte auf das Verhindern, anstatt auf das Ermöglichen.

Das brachte ihn zwar einen wichtigen Punkt ein, aber nicht den Respekt des LFC-Coaches - zumindest auf die reine Spielweise bezogen. Immerhin betonte Klopp: "Aber das ist mein persönliches Problem. Ich finde sie sind weltklasse und denke, dass sie im Spiel mehr machen könnten - aber das ist mein Problem, ich trainiere sie nicht."

Diogo Jota, Sadio Mane, Virgil van Dijk
Liverpool muss gegen Spurs einen Punktverlust hinnehmen / Laurence Griffiths/GettyImages

"Nochmals: Weltklasse-Spieler, sie haben alle Bälle geblockt, es war sehr schwierig. Atletico Madrid macht es auch so - was in Ordnung ist. Sie haben auch viel erreicht in den letzten Jahren. Das ist völlig in Ordnung", führte er weiter aus.

Er habe vor dieser Herangehensweise Respekt und sehe die Gründe für eine solche Spielweise, aber: "Das bin einfach nicht ich."

Schlussendlich fanden die Reds einfach zu wenig Wege gegen ein sehr kompaktes Tottenham, um sich mehr Großchancen zu erspielen. Bemerkenswert: Liverpool hatte zwar 22 Schüsse aufzuweisen, fast dreimal so viele wie die Spurs - allerdings fanden nur drei den Weg direkt auf das Tor.


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