"Müller allein reicht nicht“ - Das fordert Effenberg von Neuer, Kimmich & Co.

Stefan Effenberg
Stefan Effenberg / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Der FC Bayern befindet sich in einer Krise. Angesichts der aktuellen Situation ist jedoch nicht nur Trainer Thomas Tuchel gefragt, sondern auch die Spieler. Das macht Ex-Bayern-Profi Stefan Effenberg deutlich.

Gegenüber dem Nachrichtenportal t-online forderte Effenberg die Spieler dazu auf, sowohl auf dem Platz als auch öffentlich in Interviews eine Reaktion zu zeigen. "Sie dürfen sich jetzt nicht wegducken, nicht verstecken. Stattdessen müssen sie Zeichen setzen an die Mitspieler. Das ist ihre Aufgabe“, sagte der 55-Jährige.

Als Vorbild für die übrigen Bayern-Stars nannte der Sport1-Experte Thomas Müller. Der mache es "doch genau richtig: Er stellt sich nach den Spielen, liefert klare Analysen. Dafür kennt und schätzt man ihn." Genau diese Führungsstärke erwarte er auch "von Persönlichkeiten wie Manuel Neuer, Joshua Kimmich oder Leon Goretzka", so Effenberg. Nur Thomas Müller allein reiche nicht.

Tuchel "muss eine Serie hinlegen"

Auch die Bayern-Verantwortlichen würden "nun ganz genau auf die Spieler schauen: Wer hat die Qualität, unter diesem Druck seine Top-Leistung abzurufen? Wer nimmt diese Herausforderung an? Jetzt zeigt sich, wer bleiben muss – und wer gehen sollte.“ Die aktuelle Situation sei für die Profis auch eine Charakterfrage.

Derweil sieht Effenberg für Thomas Tuchel "nur eine Möglichkeit, die aktuelle Situation zu beruhigen:
Er muss mit den Bayern eine Serie hinlegen. Sie müssen jetzt ihre Spiele gewinnen, und das ohne Glanz und Gloria. Es geht nur um Siege."

Am Sonntag (17:30 Uhr) trifft der Rekordmeister auswärts auf den VfL Bochum, am kommenden Spieltag geht es zu Hause in der Allianz Arena gegen RB Leipzig.


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