Mintzlaff spricht über Zukunft von Xavi Simons - Eberl-Verpflichtung "ein Fehler"

  • RB-Boss hofft auf Simons-Verbleib
  • Mintzlaff spricht über Eberl-Trennung

Oliver Mintzlaff
Oliver Mintzlaff / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Nach der starken Hinrunde von Xavi Simons hofft Oliver Mintzlaff auf eine Verlängerung der Leihe. Der Aufsichtsratschef von RB Leipzig gibt außerdem bei der damaligen Verpflichtung von Max Eberl einen Fehler zu.

Die Zukunft von Leipzig-Star Xavi Simons bleibt weiter offen. Der 20-jährige Niederländer ist nur bis Sommer von Paris Saint-Germain ausgeliehen. RB-Ausichtsratschef Oliver Mintzlaff hofft auf eine Verlängerung des Leih-Deals.

"Wir alle stecken sehr viel Energie rein, damit wir noch länger Freude an ihm haben können", erklärt Mintzlaff im Gespräch mit der Sport Bild. "Xavi selbst fühlt sich bei uns extrem wohl, er spielt regelmäßig und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Für ihn ist das bislang auch der absolut richtige Schritt gewesen. Wenn das bis zum Ende der Saison so bleibt, dann sind wir zuversichtlich, dass das die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er vielleicht noch eine weitere Saison bei uns spielt", hofft der 48-Jährige.

Mintzlaff von Eberl enttäuscht - Suche nach Nachfolger läuft

Weniger zurfrieden war Mintzlaff mit der Personalie Max Eberl. Nach nur zehn Monaten wurde der Sport-Geschäftsführer von den Roten Bullen freigestellt, da er ein klares Bekenntnis zu den Sachsen vermied, während sein Name immer wieder in der Öffentlichkeit mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde.

"Rückblickend habe ich einen Fehler gemacht", gibt Mintzlaff zu. "Positiv überwiegt, dass wir im Sommer 2023 richtig tolle Spieler verpflichtet haben, die zwar teuer waren, aber extrem gut zu uns passen. Max hat direkt verstanden, wie unsere Transferphilosophie aussieht und wie konsequent wir diese bei RB Leipzig verfolgen. Dafür bin ich ihm auch sehr dankbar."

"Aber, und so hat es der Club bei der Trennung kommuniziert, es braucht natürlich auch ein Commitment. Und das war nicht ausreichend vorhanden und daher war dann die Trennung folgerichtig", führt Mintzlaff weiter aus. RB und Eberl seien "nicht im Bösen auseinander", bei Mintzlaff überwogen eher "Enttäuschung und Trauer".

Auf der Suche nach einem Ersatz habe Mintzlaff "aus den Fehlern der Vergangenheit" gelernt: "Priorität hat, dass er unsere Spiel- und Transferphilosophie sowie unseren Club versteht. Und wir brauchen einen starken Mann. Wir sind mittlerweile ein Topklub in Deutschland, haben die ersten Titel in unserer jungen Vereinsgeschichte gewonnen und spielen bereits dauerhaft international. Das ist eine große Verantwortung."


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