Michael Preetz bleibt der starke Mann bei Hertha BSC - Trikotsponsor-Deal vor Abschluss

Simon Müller
Michael Preetz bleibt Herthas Chef im sportlichen Bereich
Michael Preetz bleibt Herthas Chef im sportlichen Bereich / Maja Hitij/Getty Images
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Als im Spätsommer bekannt wurde, dass Carsten Schmidt neuer Geschäftsführer von Hertha BSC werden würde, wurde viel spekuliert: Viele sahen in der Ernennung des neuen CEO eine Entmachtung von Manager Michael Preetz. Bereits in der ersten Woche nach seinem Amstantritt machte Carsten Schmidt allerdings klar, wie die Realität aussieht.

In einem Bericht der Sportbild heißt es, bereits am 1. Dezember, also seinem ersten Arbeitstag, habe Schmidt sich eine knappe Stunde mit Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz unterhalten - mit einer klaren Botschaft: Preetz behält die Macht im sportlichen Bereich, er soll weiterhin alle Entscheidungen in diesem Bereich treffen.

Auch ansonsten wahrt Schmidt bisher eine gewisse Distanz zum "Alltagsgeschäft" der Hertha, hielt sich weitesgehend von der Mannschaft fern. Von Preetz und Labbadia ließ er sich zwar überreden, sich der Mannschaft vorzustellen - mehr aber eben auch nicht. Schmidts Ziele mit der Hertha liegen weniger im sportlichen, mehr im finanziellen und Marketing-Bereich. Seine Ziele sind demnach, die Marke des Hauptstadtclubs zu stärken und mehr Einnahmen zu generieren.

Bei der Vorstellung stellte Schmidt gegenüber der Mannschaft aber auch klar, dass das Wachstum der Hertha unumstößlich mit den sportlichen Leistungen verknüpft ist. Sein Einstandswunsch gegenüber dem Team war der Derby-Sieg, der Hertha am Freitagabend auch gelang.

In seiner ersten Woche soll Schmidt in anderen Bereichen derweil deutlich forscher aufgetreten sein. So hat sich der neue CEO wohl bereits mit Hertha-Vermarkter Sportfive zusammengesetzt, außerdem hat er Druck gemacht in Sachen Trikotsponsor - angeblich steht Hertha dort jetzt kurz vor einem Deal mit freenet.

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