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Messi-Mania in Paris: PSG-Superstar will die Champions-League-Krone - Präsident wehrt sich gegen FFP-Vorwürfe

Simon Zimmermann
Lionel Messi wurde als neuer PSG-Spieler vorgestellt
Lionel Messi wurde als neuer PSG-Spieler vorgestellt / STEPHANE DE SAKUTIN/Getty Images
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Der Blockbuster-Deal wurde am Dienstagabend perfekt gemeldet: Lionel Messi ist von nun an ein Spieler von Paris Saint-Germain. Am Mittwochvormittag wurde La Pulga auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Das Ziel von PSG und Messi ist klar: der Henkelpott muss her!


"Barcelona zu verlassen, war sehr schwer. Aber ich bin sehr glücklich, zu Paris Saint-Germain zu kommen, einem ambitionierten Verein mit einer Spitzenmannschaft. Unmittelbar nach der Erklärung von Barça am vergangenen Donnerstag haben sie die Verhandlungen sehr schnell und ernsthaft geführt", erklärte Messi, wie es zu seinem ablösefreien Wechsel nach Paris kam.

"Ich bin hungrig. Ich will weiter gewinnen, deshalb bin ich in diesen Verein gekommen."

Lionel Messi

"Ich bin sehr glücklich", betonte der 34-Jährige, der bei PSG bis 2023 unterschrieben hat (plus Option auf ein weiteres Jahr) und künftig mit der Rückennummer 30 auflaufen wird. "Es ist verrückt. Ich werde mit den besten Spielern der Welt spielen. Und das ist immer gut."

Sein Hauptziel in der französischen Hauptstadt formulierte der Argentinier klar: "Mein Zeil und mein Traum ist es die Champions League noch einmal zu gewinnen. Ich denke wir haben hier das Team, um das zu erreichen." In der Königsklasse könnte Messi auch auf den FC Barcelona treffen. "Gegen Barça in der Champions League zu spielen wäre schön, aber es wäre auch komisch, nach Hause zu kommen. Wir werden sehen, ob es passiert."

PSG-Präsident mit Ansage an Mbappé - Messi-Transfer gemäß dem Financial Fairplay

Natürlich äußerte sich auch PSG-Präsdient Nasser Al Khelaifi zum größten Deal der PSG-Geschichte. Seit dem Einstieg der katarischen Eigner versucht PSG die Champions-League-Trophäe nach Paris zu holen. Bislang vergeblich. Mit dem neuen Dream Team um Messi muss es nun unbedingt klappen.

"Ein historischer Tag für den Verein und die Fußballwelt."

PSG-Präsdient Nasser Al Khelaifi
Nasser Al Khelaifi
Nasser Al Khelaifi / STEPHANE DE SAKUTIN/Getty Images

Dass angesichts einer Mannschaft mit Mbappé, Neymar, Messi, Ramos und Co. Fragen bezüglich des Financial Fairplay aufkommen, ist offensichtlich. Allein Messi soll bis zu 35 Millionen Euro netto im Jahr kassieren. Al Khelaifi wies entsprechende Vorwürfe aber weit von sich: "Wir befolgen die Regeln des Financial Fairplay seit dem ersten Tag. Bevor wir etwas tun, prüft unser Finanzteam alles. Wir hatten die Möglichkeit, Messi gemäß den Regeln zu verpflichten, und wir werden sie immer befolgen."

"Der Verein wird dank Lionel Messi in jeder Hinsicht wachsen. Sie werden von den Zahlen schockiert sein"

PSG-Präsdient Nasser Al Khelaifi

Heißt für Al Khelaifi auch, dass Kylian Mbappé weiter das PSG-Trikot tragen wird. Nach 90min-Infos wird PSG den Stürmerstar auf keinen Fall in diesem Sommer verkaufen - selbst, wenn er seinen Vertrag nicht verlängern sollte. Für den Präsidenten gibt es für Mbappé nun ohnehin keinen Grund mehr, Paris zu verlassen.

"Ich denke, jeder weiß, wie die Zukunft von Kylian aussieht: Er ist Pariser. Er hat gesagt, dass er ein konkurrenzfähiges Team will - es gibt keine Ausrede, jetzt etwas anderes zu tun." Ausreden gibt es an der Seine tatsächlich keine mehr. Mit diesem Team ist der Klub förmlich dazu gezwungen alle Pokale und Titel in der neuen Saison zu gewinnen!

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