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Medien: Chelsea will unbedingt Jan Oblak verpflichten

Jan Oblak
Gilt seit längerem als einer der besten Keeper der Welt: Jan Oblak | Quality Sport Images/Getty Images

Berichten der englischen Boulevardzeitung Daily Mirror zufolge plant der FC Chelsea ein ganz großes Ding: Jan Oblak, noch in Diensten von Atlético Madrid stehend, soll in der kommenden Saison die Nummer 1 der Nordlondoner werden und den glücklosen Kepa ersetzen. Doch Oblak würde sehr viel Geld kosten.

Chelsea plant angeblich Mix-Geschäft aus Geldzahlung und Spielertausch

Und genau deshalb planen die Blues, ihren bisherigen Stammtorhüter als Verhandlungsmasse einzusetzen. Kepa Arrizabalaga war im Sommer 2018 für die für einen Torwart Weltrekord-Ablöse von 80 Millionen Euro (!) von Bilbao nach London gewechselt. Wohl auch aufgrund des enormen Drucks dieser immensen Ablöse konnte Kepa allerdings nie über einen längeren Zeitraum überzeugen.

Oblaks Vertrag mit den Colchoneros, der erst im vergangenen Jahr bis 2024 verlängert wurde, soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 132 Millionen Euro beinhalten. Zuviel für die Blues, die hoffen, den Preis für den Slowenen auf etwa 100 Millionen Euro zu drücken und den Rest mit Kepa zu verrechnen.

Warum sollte Atlético Oblak ohne Not ziehen lassen?

Doch warum sollten die Spanier darauf eingehen? Der Daily Mirror führt die in solchen Zusammenhängen immer gerne zitierte Corona-Pandemie (mit ihren wirtschaftlichen Folgen) als mögliche Ursache an. Doch gilt das nicht auch für Chelsea? Das zudem schon fleißig Geld für den Kader 2020/21 ausgegeben hat. Allein für Hakim Ziyech (40 Millionen) und Timo Werner (53) haben die Blues bereits mehr als 90 Millionen Euro ausgegeben.

Des Weiteren ist Atlético Madrid auf gutem Weg, sich erneut für die Königsklasse zu qualifizieren. Und auch in der noch laufenden Saison haben die Colchoneros ja noch alle Möglichkeiten den Henkelpott endlich in den Süden Madrids zu holen. Geldnöte haben die Madrilenen momentan jedenfalls nicht. Entsprechend ist dieses Gerücht mit Vorsicht zu genießen. Zumal der Daily Mirror traditionell nicht als die zuverlässigste Quelle gilt, was Transfergerüchte betrifft.