Kylian Mbappe

Mbappé erklärt seinen Sinneswandel

Christian Naß
Kylian Mbappé
Kylian Mbappé / John Berry/GettyImages
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Kylian Mbappés Vertragsverlängerung bei Paris Saint-Germain hat in den letzten Tagen die ganze Fußballwelt überrascht - speziell Real Madrid und seine Fans. Nun hat der Franzose verraten, was ihn zum Bleiben bewegt hat.


Es war ein Schlag ins Gesicht für die Königlichen, als sie davon erfahren haben, dass Mbappé in Paris bleibt und nicht nach Madrid wechselt. Real-Präsident Florentino Perez soll per WhatsApp-Nachricht von dieser Entscheidung erfahren haben, weiß der spanische TV-Sender El Chiringuito. "Ich teile Ihnen mit, dass ich mich entschieden habe, bei PSG zu bleiben", soll der 23-Jährige geschrieben haben. "Ich möchte Ihnen für die Gelegenheit danken, die Sie mir gegeben haben, in Madrid zu spielen, dem Verein, von dem ich seit meiner Kindheit Fan bin", so Mbappé weiter.

Mbappés Geschichte in Paris ist noch nicht zu Ende

Auf einer Pressekonferenz am Montag hat der Stürmer nun erklärt, warum er seinen Vertrag in Paris verlängert und auf einen Wechsel zu Real verzichtet hat. "Jeder weiß, dass ich letztes Jahr gehen wollte, und ich war damals überzeugt, dass es die beste Entscheidung wäre", sagte Mbappé den Pressevertretern. "Die Zeit vergeht, und mit ihr verändert sich die Sicht auf die Dinge. Das gilt sowohl in sportlicher Hinsicht als auch für mich persönlich. Ich konnte völlig frei meine Entscheidung treffen. Ich weiß, wie wichtig das in Frankreich ist."

Frankreich ist das Land, in dem der Stürmer aufgewachsen ist. "Ich habe immer hier gelebt. Mein Land zu verlassen, wäre nicht das Richtige gewesen", schwärmt der gebürtige Pariser.

Zudem denkt der Rechtsfuß, dass seine Geschichte bei PSG noch zu Ende ist. Mbappé sieht, wie sich der Klub aktuell verändert, was ihn in seiner Entscheidungsfindung unterstützt habe.

Das fürstliche Jahresgehalt von garantierten 60 Millionen Euro sowie Handgeld von rund 120 Millionen Euro haben die Entscheidung des französischen Nationalspielers aber ganz sicher am stärksten beeinflusst. Zudem soll der Stürmer ein Mitspracherecht bei der zukünftigen Trainerwahl der Pariser haben. Von der Kapitänsbinde und der Garantie als ständiger Elfmeterschütze antreten zu dürfen ganz zu schweigen.


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