Wegen Origi: Max Kruse über seinen geplatzten Wechsel zum FC Liverpool

Jan Kupitz
Max Kruse
Max Kruse / Martin Rose/GettyImages
facebooktwitterreddit

Max Kruse hat verraten, dass er 2019 kurz vor einem Wechsel zum FC Liverpool stand. Ein Champions-League-Held der Reds sorgte jedoch dafür, dass der Deal auf der Zielgeraden platzte.


In seiner YouTube-Show 'Die Kruses' verriet Max Kruse, dass er nach seinem Abschied von Werder Bremen zum FC Liverpool wechseln sollte. Der Angreifer hatte sich 2019 gegen eine Verlängerung bei den Hanseaten entschieden und in jenem Jahr schon "ab Februar Gespräche mit dem FC Liverpool geführt". Auch mit Jürgen Klopp hatte es bereits ein Telefonat gegeben.

"Es hat sich alles so abgezeichnet, dass ich zu Liverpool wechsele", meinte Kruse, der betonte, dass ein Wechsel an die Anfield Road "natürlich das Highlight meiner Karriere gewesen" wäre.

Der Grund, warum der Deal auf der Zielgeraden platzte, heißt Divock Origi. "Damals sollten [Daniel] Sturridge und Origi verkauft werden", so Kruse. Doch nachdem der Belgier im Rückspiel des damaligen Champions-League-Halbfinals gegen Barcelona (4:0) einen Doppelpack geschnürt und auch beim Finalsieg gegen Tottenham getroffen hatte, entschieden sich die Reds noch einmal um.

"Danach hieß es: Der Junge kommt nochmal, wir behalten den doch und können dich leider nicht verpflichten", enthüllte Kruse, der über diese Entscheidung "natürlich traurig" war. Statt nach Liverpool wechselte der heute 34-Jährige zu Fenerbahce Istanbul, wo es ihn jedoch nur ein Jahr hielt. Im Sommer 2020 folgte schließlich die Rückkehr nach Deutschland, als er sich Union Berlin anschloss.


Alles zu Liverpool bei 90min:

facebooktwitterreddit