Werder Bremen

Enthüllt: Kruse-Rückholaktion zum SV Werder scheiterte im Sommer

Jan Kupitz
Max Kruse
Max Kruse / Martin Rose/GettyImages
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Es gibt sie schon gefühlt immer in den Verträgen der Fußball-Stars: Die Ausstiegsklauseln, Rückkaufklauseln, Erfolgsklauseln und, und, und. Doch die Klausel von Max Kruse, Offensivspieler beim VfL Wolfsburg, ist ganz speziell. Und hat Werder Bremen auf den Plan gerufen.


Denn nach Informationen der Bild soll der Angreifer in der Autostadt eine sogenannte "Kohfeldt-Klausel" gehabt haben. Sollte der Trainer Florian Kohfeldt in Wolfsburg gefeuert werden, dürfte Kruse den Verein für eine Mini-Ablöse von geschätzt einer Million Euro verlassen.

Und tatsächlich: Die Wölfe trennten sich im Sommer von Kohfeldt und die Klausel war somit aktiviert.

Werder bekam Wind von der Klausel

Von der Klausel muss dann Werder Bremen Wind bekommen haben: Denn der Bundesliga-Aufsteiger soll nach Bild-Infos bei Kruse angeklopft haben. Kruse spielte bereits von 2007 bis 2009 und von 2016 bis 2019 bei den Bremern und gehörte nach seiner Rückkehr zu den absoluten Leistungsträgern. Unter Ex-Werder-Trainer Kohfeldt trumpfte der 34-Jährige richtig auf. Unglaubliche 65 Torbeteiligungen gelangen ihm in 92 Pflichtspieleinsätzen.

Doch die Rückkehr von Kruse an den Osterdeich scheiterte aus zwei Gründen. Erstens waren dem SVW die finanziellen Rahmenbedingungen (sprich: das Gehalt) zu hoch. Und zweitens: Kruse soll nicht an einer Rückkehr interessiert gewesen sein.

Und so können sich die Wolfsburg-Fans wieder beruhigen, denn die Kohfeldt-Klausel soll mittlerweile abgelaufen sein. Allerdings läuft der Vertrag des Offensiv-Allrounders im kommenden Sommer aus.


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