Max Eberl spricht über Krauß-Rückkehr: Deutet sich ein Transfer-Novum bei RB an?

Henry Einck
Max Eberl ist neuer Geschäftsführer von RB Leipzig.
Max Eberl ist neuer Geschäftsführer von RB Leipzig. / Lukas Schulze/GettyImages
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Als neuer Geschäftsführer von RB Leipzig macht sich Max Eberl viele Gedanken um den Kader. Eberl hat nun über eine neue Strategie für die Kaderplanung der Zukunft gesprochen. Die Kursänderung der Roten Bullen könnte auch die Zukunft von S04-Leihgabe Tom Krauß beeinflussen.


Bei RB Leipzig haben Leihdeals Tradition. In der sechsjährigen Bundesliga-Geschichte des Clubs wurden ganze 64 Leihgeschäfte getätigt. Die Vorstellung: Talente entwickeln sich und kehren als Leistungsträger nach Leipzig zurück. Tatsächlich geschafft hat das bislang kein einziger Spieler. Das könnte sich in Zukunft ändern. Eberl will aus der Vorstellung zunehmend Realität machen.

Laut BILD ließ Eberl die Kursänderung bei einer Talkrunde durchklingen. "Es ist ein großes Ziel von mir, dass wir Leipziger, also bei uns ausgebildete Spieler, in die erste Mannschaft führen", betonte Eberl. Dabei ging er konkret auf S04-Leihgabe Krauß ein: "Tom Krauß sorgt auf Schalke gerade für Furore, vielleicht kommt er zurück bei einem gewissen Misserfolg von Schalke."

Eberl bezieht sich mit seiner Aussage auf eine Klausel im Leihvertrag von Krauß. Im Fall eines Klassenerhalts greift eine Kaufpflicht, wodurch Krauß fest nach Schalke wechseln würde. Im Abstiegsfall würde der U21-Nationalspieler hingegen zu RB Leipzig zurückkehren. Dann könnte der Zentrumspieler fester Bestandteil der Roten Bullen werden.

Eigengewächs von RB Leipzig

Krauß ist RB-Eigengewächs und kommt gebürtig aus Leipzig. Das Talent durchlief alle Jugendmannschaften des Champions-League-Teilnehmers. Aufgrund mangelnder Spielzeit erfolgte im Sommer 2020 eine einjährige Leihe zum 1. FC Nürnberg in die zweite Liga. Dort zeigte Krauß starke Leistungen, sodass sich Bundesligist Schalke 04 für ein Jahr die Dienste des Mittelfeldmannes sicherte - inklusive möglicher Kaufpflicht.

Krauß hatte eine Zukunft bei RB schon fast abgeschrieben. "Ich habe den Verantwortlichen bei RB Leipzig im Sommer klar kommuniziert, dass ich eine Veränderung möchte. Bei RB ist die Qualität in der Zentrale unglaublich hoch und ich hätte es sehr schwer gehabt, dort auf Spielzeit zu kommen“, sagte Krauß im September noch gegenüber der WAZ. Traut man den Aussagen von Eberl, würde der 21-Jährige im Sommer über eine attraktivere Perspektive verfügen.


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