Paris SG

Pochettino zu United-Wechsel bereit - Al-Khelaifi sauer

Jan Kupitz
Pochettino und Al-Khelaifi
Pochettino und Al-Khelaifi / FRANCK FIFE/GettyImages
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PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi ist wenig erfreut über Mauricio Pochettinos Wunsch, den Trainerposten bei Manchester United zu übernehmen, wie 90min erfuhr.


Pochettinos Vertreter haben bereits Kontakt zu United aufgenommen, lange bevor Ole Gunnar Solskjaer am Wochenende nach der demütigenden 1:4-Niederlage in Watford entlassen wurde.

Wie 90min kurz darauf enthüllte, bereitete sich United schon seit einigen Wochen auf die Zeit nach dem Norweger vor. In den frühen Planungen tauchte Pochettinos Name als eine der bevorzugten Optionen auf, da Sir Alex Ferguson ein großer Fan des Argentiniers ist.

Pochettino hat deutlich gemacht, dass er den Job gerne übernehmen würde, und seine Vertreter haben United mitgeteilt, dass er bereit wäre, auch vor dem Ende der Saison zu wechseln.

Als Solskjaer den Verein verließ, kündigte United an, einen Interimstrainer bis zum Ende der Saison zu ernennen - aber Quellen haben bestätigt, dass das Statement sie nicht davon abhalten würde, schon frühzeitig eine dauerhafte Ernennung vorzunehmen, wenn der richtige Kandidat auftaucht.

Pochettino hat sich bei PSG noch nicht ganz eingelebt, sein Verhältnis zu Sportdirektor Leonardo ist seit einigen Monaten "angespannt". Aufgrund seiner Sorgen um seinen Arbeitsplatz in der französischen Hauptstadt hat er im Sommer sogar eine Rückkehr nach Tottenham in Erwägung gezogen.

Der PSG-Vorsitzende Al-Khelaifi ist sich bewusst, dass sein Trainer bereit ist, den Verein zu verlassen - falls United den entscheidenden Schritt machen sollte -, aber Quellen haben 90min berichtet, dass er mit der Situation alles andere als zufrieden ist.

Al-Khelaifi würde von United eine hohe Entschädigung verlangen, obwohl er mit Zinedine Zidane bereits einen Ersatz im Auge hat - was Pochettino helfen könnte, seinen Wechsel nach Manchester zu besiegeln.

Zidane ist verfügbar und wurde kurzzeitig auch mit United in Verbindung gebracht, aber es wurde schnell klar, dass er und seine Familie nicht an einem Umzug nach England interessiert sind und stattdessen einen Wechsel nach Paris bevorzugen würden.

Zidanes Erfolg bei Real Madrid ist ein großer Pluspunkt für Al-Khelaifi, und es soll bereits erste Kontakte gegeben haben, während der Pochettino-Wechsel zu den Red Devils an Fahrt gewinnt.

Wie Anfang der Woche bekannt wurde, sind Pochettino und Leicester-Boss Brendan Rodgers die beiden Topfavoriten, wobei sich das Management des Klubs noch nicht ganz einig ist, wer der beste Kandidat wäre.

Quellen haben bestätigt, dass - obwohl beide als die "richtige Wahl" angesehen werden - Pochettino mittlerweile als die bevorzugte Option auftaucht.

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