SC Freiburg

Matthias Ginter plant Karriereende beim SC Freiburg

Oscar Nolte
Neu-Freiburger Matthias Ginter
Neu-Freiburger Matthias Ginter / Alex Grimm/GettyImages
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Matthias Ginter hat sich erstmals nach seinem überraschenden Wechsel zum SC Freiburg öffentlich geäußert. In seiner alten neuen Heimat würde der deutsche Nationalspieler am liebsten seine Karriere beenden.


FC Bayern? Die Premier League? Oder doch Italien oder Spanien? Nationalspieler Matthias Ginter standen nach seinem Abschied von Borussia Mönchengladbach viele lukrative Türen offen. Der 28-Jährige entschied sich aber völlig überraschend für eine Rückkehr zum SC Freiburg - und schrieb damit eine der schönsten Transfer-Geschichten diesen Jahres.

Karriereende beim SC Freiburg war für Ginter "immer mein Ziel"

Gegenüber dem kicker äußerte sich Ginter nach einem wohlverdienten Urlaub nun erstmals öffentlichen zu seinem Wechsel - und sprach sogar von einem Karriereende im Breisgau! "Das war schon immer ein bisschen mein Ziel, das hat sich auch nicht geändert", verriet der 28-Jährige, der beim Sport-Club ausgebildet wurde und dort erst zum Profi und dann zum Nationalspieler reifte.

Nach Stationen beim BVB und Gladbach ist Ginter nun zurück in der alten Heimat und betonte seine Hoffnung, "dass es für beide Seiten gut funktioniert, dass ich nicht mehr wechseln muss." Ginter wurde nicht nur beim SC ausgebildet, sondern wurde auch in Freiburg geboren und wuchs dort auf.

Auch Bundestrainer Hansi Flick hieß seinen Wechsel nach Freiburg gut: "Er hat mir direkt gratuliert, er kennt und schätzt Christian Streich ja auch schon seit Jahren." Ginter betonte: "Seine Meinung war mir wichtig, daher war es schön zu wissen, dass er diesen Schritt gutheißt."

Ginter blickt versöhnlich auf seine Zeit in Gladbach zurück

Auf seine Zeit in Gladbach, vor allem das unrühmliche Ende, blickt Ginter selbstkritisch zurück: "Ich habe es nicht geschafft, bei mir zu bleiben und mein Ding durchzuziehen", so der Nationalspieler, der Nebenschauplätze, die gefühlt jede Woche im Hintergrund abliefen, was man mit mir gemacht hat und machen wollte" zu nah an sich herangelassen habe.

Nachtragend ist der 28-Jährige aber keinesfalls, immerhin spielte er ganze fünf Jahre für die Fohlen. "Ich bin wahnsinnig froh, so lange für diesen großen Traditionsverein gespielt zu haben", schloss Ginter das Kapitel Gladbach ab.

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