FC Schalke 04

Bülter über Chaos-Wochen: "Kann man nicht einfach so wegstecken"

Yannik Möller
Marius Bülter
Marius Bülter / Cathrin Mueller/GettyImages
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Bei Schalke 04 geht es mal wieder rund: Mehrere Niederlagen mitsamt teils peinlicher Auftritte in Serie, eine Trainerentlassung und das überraschende Aus von Rouven Schröder. Aspekte, die die Mannschaft durchaus beschäftigen, wie Marius Bülter nun erklärte.


Natürlich gehen derartige Chaos-Wochen, wie sie dieser Tage mal wieder auf Schalke vorherrschen, nicht spurlos an den Spielern vorbei. Wobei: Laut Sportvorstand Peter Knäbel gab es ja auch rund um das Ausscheiden von Rouven Schröder keinen "Chaos-Tag" - also alles in Butter.

Spaß beiseite: S04 kriselt sich von Spieltag zu Spieltag, und das seit einigen Wochen. Dazu die unausweichliche Entlassung von Frank Kramer, ein erneut inmitten der Saison notwendiger Umbruch. Das sorgt für Unruhe, selbstverständlich auch in der Mannschaft.

"Die letzten zwei, drei Wochen waren turbulent"

"Die letzten zwei, drei Wochen waren turbulent, immer wieder gab es Themen, die uns auch als Mannschaft beschäftigt haben und die man nicht einfach so wegstecken kann", gab Marius Bülter am Mittwoch in einer Medienrunde offen zu (via kicker). Dabei wirkte er bemerkenswert niedergeschlagen und enttäuscht.

Zuletzt sei "viel passiert, das geht nicht so einfach an der Mannschaft vorbei", führte er aus. Beim Schröder-Aus etwa sei das Team "geschockt" gewesen, weil es so "unerwartet" kam.

Dabei lobte Bülter den Ex-Sportdirektor und zeigte zugleich, welche Lücke nun entstanden ist: "Man hat nullkommanull damit gerechnet. Rouven war jemand, an dem man sich hochziehen konnte und der vorangegangen ist. Er hat dieses Positive ausgestrahlt. Wenn so jemand wegbricht, ist das schwer."

Elvis Rexhbecaj, Marius Bulter
Bülter im Duell mit Elvis Rexhbecaj / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages

Der Trainer-Faktor und das Wegbrechen von Schröder: inzwischen Vergangenheit. "Es ist jetzt alles geklärt", so Bülter, der sich mit diesem Ausspruch einen Neustart zu erhoffen scheint.

Nun gelte es, die schlechten Auftritte der vergangenen Wochen abzulegen. Die Diskussionen darüber, ob die Mannschaft überhaupt für die Bundesliga taugt, kann er indes "verstehen": "Wenn wir die letzten Spiele sehen, haben wir nicht viele Argumente, aber wir haben an den ersten Spieltagen auch schon bewiesen, dass wir es können."

"Wir brauchen jetzt mal wieder einen Sieg", so der Angreifer. Man werde als Mannschaft "kämpfen, um aus dieser Situation herauszukommen". Die nächste Möglichkeit dafür bietet sich am Samstagabend. Dann geht es an der Weser gegen den Mit-Aufsteiger Werder Bremen, der sich als Tabellenachter in ruhigen Fahrwassern befindet.


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