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"Einigung scheint nahe" - Hertha BSC vor Kempf-Verpflichtung

Jan Kupitz
Marc Oliver Kempf
Marc Oliver Kempf / Sebastian Widmann/GettyImages
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Nach Frederik André Björkan, der im Winter ablösefrei aus Norwegen kommt, hat Hertha BSC den nächsten Verteidiger im Visier: Marc Oliver Kempf vom VfB Stuttgart.


Der 26-Jährige besitzt bei den Schwaben einen bis zum Saisonende datierten Vertrag und ziert sich, ein neues Arbeitspapier zu unterschreiben. Die Zeichen stehen im kommenden Sommer klar auf Trennung.

Wie die Bild berichtet, möchte Hertha BSC diesen Umstand ausnutzen und Kempf verpflichten. Auch Eintracht Frankfurt soll mit einem Transfers des Innenverteidigers liebäugeln, die Berliner haben aber wohl die Nase vorn. Ab dem 01. Januar darf Kempf offiziell mit anderen Vereinen verhandeln - eine Einigung mit der Hertha "scheint ganz nahe zu sein", so das Boulevardblatt.

Angepeilt ist offenbar ein Wechsel zum Saisonende. Sollte Kempf sich mit den Berlinern einigen, scheint es aber auch nicht ausgeschlossen, den Transfer auf Januar vorzuziehen - schließlich würde der VfB dann noch eine (kleine) Ablösesumme kassieren. Die Schwaben müssten letztlich abwägen, ob der Betrag dem sportlichen Verlust für die Rückrunde überwiegen würde.

Kempf ist seit 2018 für die Stuttgarter aktiv und gehört im Normalfall zur Stammelf von Pellegrino Matarazzo. Bei der Hertha könnte er Niklas Stark ersetzen, der seinen 2022 endenden Vertrag in der Hauptstadt wohl ebenfalls nicht verlängern wird.

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