Manchester United

Wende von der Wende: Warum alles für einen Pogba-Abschied von Man United spricht

Simon Zimmermann
Paul Pogba spielt wohl seine letzte Saison bei den Red Devils
Paul Pogba spielt wohl seine letzte Saison bei den Red Devils / Shaun Botterill/GettyImages
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Das Blatt hat sich mal wieder gedreht! Paul Pogba und Manchester United scheinen sich im Sommer 2022 zu trennen. Nachdem kurzzeitig die Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung groß war, spricht nun erneut alles für einen ablösefreien Abschied.


Rosarot ist die Brille rund um das Old Trafford schon lange nicht mehr. Mit der Ankunft von Cristiano Ronaldo schien die Euphorie bei Man United zwar schier grenzenlos, einige Wochen später hat sich die Stimmungslage bei den Red Devils aber wieder deutlich gedreht.

Nach dem 0:5-Debakel gegen Erzrivale Liverpool steht Trainer Ole Gunnar Solskjaer vor dem Aus. In den kommenden drei Partien soll der Norweger zwar noch die Chance haben, das Blatt zu wenden. Wirklich groß ist der Glaube bei vielen United-Fans aber nicht mehr.

Analog ist die Situation bei Paul Pogba. Der Franzose schmorte gegen die Reds zunächst auf der Bank. Nur um dann nach seiner Einwechslung ein Horror-Foul zu begehen, für das er zurecht mit Rot vom Platz flog.

Nach CR7-Rückkehr: Pogba-Verlängerung schien greifbar

Wirklich konstant kann der Weltmeister von 2018 bei seinem Jugendklub einfach nicht abliefern. Was auch daran liegen mag, dass er unter Solskjaer nicht immer gesetzt ist. Nach der Rückkehr von CR7 und seinen starken Leistungen bei der EM im Sommer war die Hoffnung groß, dass Pogba endlich auch bei den Red Devils zündet. Die positive Stimmungslage ging sogar so weit, dass sich Berichte häuften, wonach Pogba zu einer Vertragsverlängerung seines auslaufenden Arbeitspapieres tendiere.

Doch auch das hat sich mittlerweile deutlich gedreht. Wie der Telegraph nun berichtet, sollen die Verantwortlichen damit rechnen, dass Pogba im Sommer 2022 ablösefrei geht. Ein Verkauf im Winter, bei dem man zumindest noch etwas Ablöse generieren könnte, sei dagegen ausgeschlossen.

Pogba vor Abschied: Raiola wittert großen Zahltag

Pogbas Berater Mino Raiola soll bereits die möglichen Ziele für den 28-Jährigen auslosten. Real Madrid, PSG und Ex-Klub Juventus scheinen ganz oben in der Verlosung zu sein. Alle drei Topklubs peilen einen ablösefreien Transfer an - ebenso wie Raiola, der dabei ein sattes Handgeld wittert und die Gehaltsforderung nach oben treiben will.

In Manchester war man sich dieser Situation schon längst bewusst. Spätestens, nachdem Pogba das letzte Vertragsangebot ablehnte. Ob es doch noch einmal zu einer Wendung kommen kann, ist ungewiss.

Ausschlaggebend ist dabei auch die sportliche Situation des Franzosen. Zuletzt saß er zweimal nur auf der Bank, die nächsten drei Premier-League-Spiele fehlt er gesperrt. Ob Solskjaer danach noch United-Coach ist? Offen!

Vielleicht könnte Pogba unter dessen Nachfolger noch einmal aufblühen. Gehandelt wird derzeit auch Antonio Conte. Unter dem Italiener blühte Pogba bei Juventus Turin auf und entwickelte sich zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt.

Doch das ist Zukunftsmusik. Derzeit spricht wieder alles für viel Pogba-Frust und eine Trennung 2022. Dieses Mal wohl für alle Zeiten!

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