Von ManCity zu Chelsea: Cole Palmer mit ehrlichem Wechsel-Geständnis

Cole Palmer
Cole Palmer / Richard Sellers/Allstar/GettyImages
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Cole Palmer hat zugegeben, dass er nicht die Absicht hatte, Manchester City dauerhaft zu verlassen. Die Skyblues setzten ihm aber die Pistole auf die Brust.

Der 21-Jährige feierte mit Manchester City 2022/23, in der das Triple gewonnen wurde, eine überaus gelungene Saison. Der Wermutstropfen aus Palmers Sicht: Er saß häufig auf der Bank und kam fast ausschließlich als Einwechselspieler zum Zuge.

Nachdem er im vergangenen Sommer im Community Shield gegen Arsenal sowie im UEFA Supercup gegen Sevilla jeweils einen Treffer erzielen konnte, wurde Palmer eine rosige langfristige Zukunft bei Manchester City vorhergesagt. Umso überraschender, dass er am Deadline Day doch noch wechselte und sich für 45 Millionen Euro dem FC Chelsea anschloss.

Vor der 0:1-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel des Carabao Cups gegen Middlesbrough verriet Palmer im Gespräch mit Sky Sports, dass er eigentlich bei ManCity bleiben wollte, jetzt aber glücklich bei Chelsea ist.

"Mein Ziel war es, City nie zu verlassen. Das war nicht meine Absicht", gestand er ehrlich. "Ich wollte ein Jahr lang ausgeliehen werden, zurückkommen und für die erste Mannschaft bereit sein. Aber sie sagten, ich könne nicht auf Leihbasis gehen; entweder ich bleibe oder ich werde verkauft."

"Dann rief mich der FC Chelsea an. Ich habe gesagt, dass ich zu Chelsea gehen möchte, und ich bin wirklich glücklich, hier zu sein. Ich bin sehr froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, hierher zu kommen", so Palmer.

Obwohl der FC Chelsea in dieser Saison nur wenig Erfolg hatte, hat sich Palmer als einer der besten jungen Spieler des Landes erwiesen und in den bisherigen 16 Premier-League-Spielen acht Tore und vier Assists erzielt. Seit seinem Wechsel zu den Blues hat er auch sein Debüt in der englischen A-Nationalmannschaft gegeben.

Chelseas Trainer Mauricio Pochettino hat Palmer bereits mit der argentinischen Legende Angel Di Maria verglichen - ein Vergleich, der den Youngster ehrt. "Was für ein Spieler", sagte Palmer über Di Maria. "Das ist natürlich ein großes Lob, aber ich bin noch weit davon entfernt."