Manchester United

Kein Winter-Wechsel: Cavani bleibt bei United - Ronaldo fühlt sich gestresst

Nikolas Pfannenmüller
Für Ralf Rangnick ist Edinson Cavani ein Vorbild für die jungen Spieler.
Für Ralf Rangnick ist Edinson Cavani ein Vorbild für die jungen Spieler. / OLI SCARFF/GettyImages
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Manchester United könnte eine titellose Saison drohen. Im FA Cup hat das Team von Trainer Ralf Rangnick aber weiter die Chance auf einen Triumph. Der deutsche Coach fordert seinem Team in diesem und in allen anderen Spielen ein hohes Laufpensum ab. Doch die Intensität gefällt nicht jedem. Cristiano Ronaldo hat sich offenbar mit seinem Berater getroffen, um "Krisengespräche" zu führen. Edison Cavani hat sich indes zu einem Verbleib bei Manchester bekannt.


Ralf Ragnick ist bekannt dafür, seinem Team viel Aufwand abzuverlangen. Der 63-Jährige soll mit seinen Methoden allerdings nicht bei all seinen Spielern auf Zuspruch stoßen.

Rangnick fordert von seinen Spielern mit "Körperlichkeit" und "Energie" zu spielen

"Wenn man sich Spiele anschaut, auch wenn es nicht die Spitzenteams sind, spielen sie mit Intensität, sie spielen mit Körperlichkeit, sie spielen mit Energie und sie sprinten", sagte Rangnick kürzlich (Zitat via TheTelegraph) und bezog sich auf die Anforderungen in der Premier League. "Das ist es, was wir tun müssen. Wir müssen uns zu dieser Art von Mannschaft entwickeln", sagte er.

"Die Mannschaft ist in der Lage, Spiele zu dominieren, Spiele zu gewinnen. Das war in beiden Spielen gegen Burnley und Palace der Fall, und genau das müssen wir in den nächsten Wochen erreichen, damit sich die Mannschaft zu einer dominanten Mannschaft entwickelt. Das geht nur im Ballbesitz und aus dem Ballbesitz heraus, wenn sie gemeinsam etwas tun", forderte Rangnick.

Im FA Cup kann Manchester noch von einem Titel träumen

In der Premier League hat Manchester United schon 22 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Manchester City. Den Titel werden die Red Devils in der nationalen Liga nicht mehr gewinnen und auch die Chancen auf einen Champions-League-Triumph sind angesichts der hochkarätigen Konkurrenz marginal.

In der dritten Runde des FA Cups trifft Manchester heute Abend (20.55 Uhr) auf Aston Villa. In dem traditionsträchtigen Wettbewerb kann der aktuelle Tabellensiebte der Premier League aber weiterhin von einem Titel träumen.

Um die Saison doch noch halbwegs versöhnlich abzuschließen, ist es von Vorteil, wenn zwischen Trainer(-stab), Vereinsführung und den Spielern kein Konfliktpotential besteht.

Cavani wird "auf jeden Fall" bis zum Saisonende bei Manchester United bleiben

Vor dem Spiel gegen Aston Villa verriet Rangnick, dass er am Donnerstag ein fast 30-minütiges Gespräch mit Edinson Cavani geführt habe, in dem der Uruguayer seine volle Unterstützung bis zum Ende der Saison zugesagt hat.

Ich habe ein Gespräch mit ihm gehabt und er sagte mir, "dass er auf jeden Fall" bleiben werde, so Rangnick. "Er hat mir gesagt, dass ich mich darauf verlassen kann, dass er bis zum Ende der Saison bleibt und sein Bestes gibt und ein Vorbild für die jungen Spieler ist", teilte der 63-Jährige mit.

Rangnick sieht in Cavani ein "perfektes Vorbild für die anderen Spieler"

Rangnick lobte Cavani anschließend: "Für mich ist das eine gute Nachricht, denn Edi ist einer der Spieler, der mit seiner großen Erfahrung, seiner Mentalität und Arbeitsmoral ein perfektes Vorbild für die anderen Spieler sein kann."

Cavani ist für das von Rangnick angestrebte hohe Pressing prädestiniert. Umso wichtiger ist die Nachricht, dass Rangnick für den Rest der Saison auf den 34-jährigen Routinier zählen kann.

Es gab zwar in den letzten Monaten immer wieder Spekulationen, dass Cavani den Verein vor Ablauf seines Vertrages verlassen könnte - aber diese haben sich jetzt in Luft aufgelöst. Cavanis Vertrag hat noch eine Laufzeit bis 30. Juni 2022.

Ronaldo traf sich mit seinem Berater Mendes, um "Krisengespräche" zu führen


Im Gegensatz zu Cavani soll sich Cristiano Ronaldo bei Manchester United derzeit weniger wohl fühlen. Nach Informationen der britischen Boulevardzeitung The Sun hat Ronaldo seinen Agenten Jorge Mendes gebeten, "Krisengespräche" zu führen. Mendes flog daraufhin nach Manchester, um sich mit seinem portugiesischen Landsmann zu treffen.


"Cristiano spürt den Druck und ist sehr gestresst von der Situation", sagt eine Ronaldo nahestehende Quelle

"Cristiano ist sehr besorgt über das, was bei United passiert", sagte eine dem Spieler nahestehende Quelle gegenüber The Sun. Die Mannschaft werde stark kritisiert und er weiß, dass er als einer der Anführer angesehen werde.

"Es gibt viele Probleme und Cristiano spürt den Druck und ist sehr gestresst von der Situation. Er will unbedingt, dass sein Wechsel zu United ein Erfolg wird, aber er beginnt zu erkennen, dass es mit der derzeitigen Aufstellung schwierig werden könnte, Trophäen zu gewinnen", heißt es.

"Jorge hat ihn besucht und sie haben sich darüber unterhalten, wie die Dinge laufen, welche Probleme sie sehen, wie sie gelöst werden könnten und welche Lösungen es gibt. Nichts ist ausgeschlossen."

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