Manchester United

Stinksauer! Wie Man United auf das Ronaldo-Interview reagiert

Simon Zimmermann
Die Red Devils sind alles andere als glücklich über den CR7-Rundumschlag
Die Red Devils sind alles andere als glücklich über den CR7-Rundumschlag / Stu Forster/GettyImages
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Manchester United ist stinksauer! Auf Cristiano Ronaldo. Der Superstar hat in einem Interview ordentlich gegen den Klub und Trainer Erik ten Hag geledert.


In einem Gespräch mit Piers Morgan hatte CR7 ausführlich über seine Situation und die des Klubs gesprochen. Der 37-Jährige fühle sich verraten, habe keinen Respekt vor Trainer ten Hag und sieht keine Entwicklung bei den Red Devils. Auch Ex-Interimscoach Ralf Rangnick bekam sein Fett ab.

"Sie blieben in der Zeit stehen. Ich dachte, ich würde andere Dinge sehen, andere Technologie, Infrastruktur, aber leider sehen wir viele Dinge, die ich gesehen habe, als ich 20, 21 war", meinte der Portugiese zudem über die Einrichtungen bei United.

Offiziell hat sich der Klub noch nicht zu Ronaldos Rundumschlag geäußert. Nach 90min-Infos ist man allerdings - wenig überraschend - stinksauer. Man hatte geglaubt, dass Ronaldo und ten Hag "anständig" miteinander umgehen und beide bis zur aktuellen Pause durchhalten würden - dann würde über Ronaldos langfristige Zukunft entschieden werden.


Update: Mittlerweile hat Man United ein Statement abgegeben:

"Manchester United nimmt die Medienberichterstattung über ein Interview von Cristiano Ronaldo zur Kenntnis. Der Verein wird seine Reaktion erst nach Feststellung der vollständigen Faktenlage überdenken. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte und der Fortsetzung des Schwungs, des Glaubens und der Zusammengehörigkeit, die sich unter den Spielern, dem Manager, dem Personal und den Fans entwickelt haben."


United fühlt sich "überrumpelt" und hat angesichts von Ronaldos Beziehung zum Verein und zu den Fans "mehr erwartet".

90min erfuhr auch, dass die Eigentümer des Klubs, die Familie Glazer, alles andere als zufrieden mit dem Verlauf der Dinge sind und dem Vorstandsvorsitzenden Richard Arnold klar gemacht haben, dass sie wollen, dass die Situation "so schnell wie möglich" geklärt wird.

Nach diesem Interview kann das eigentlich nur noch eine Trennung im Winter bedeuten...


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