Manchester United

Rangnick freut sich über richtige Reaktion von Man United

Jan Kupitz
Ralf Rangnick
Ralf Rangnick / James Gill - Danehouse/GettyImages
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Durch den 3:1-Sieg über Burnley hat Manchester United einen versöhnlichen Jahresabschluss gefeiert. Nur drei Tage zuvor hatten die Red Devils beim 1:1-Unentschieden gegen Newcastle allerdings keine gute Figur abgegeben - die Rangnick-Truppe war nach dem Spiel gegen die Magpies zurecht für ihre Einstellung heftig kritisiert worden. United-Legende Gary Neville schimpfte über die "jammernden" Spieler.

"In Newcastle war es ein schwieriges Spiel für uns, wir lagen nach sieben Minuten mit 0:1 zurück, und sie haben gut gespielt", erklärte Rangnick via Sky Sports nach dem Spiel gegen Burnley.

"Wir haben gegen Newcastle nicht gut gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit. Die Frage ist, wie man darauf reagiert. Kämpfen wir uns zurück? Zeigen wir ihnen, dass wir immer noch ein Team sind und an uns glauben? Oder lassen wir den Kopf hängen?"

"Solche Dinge helfen nur der anderen Mannschaft und schaden unserer eigenen Mannschaft. Für mich war es klar, meinen Spielern zu sagen: 'Hört zu, wir reißen uns zusammen und arbeiten als Team. Diese Nebengeräusche zeigen wir nicht auf dem Spielfeld'."

Im Gespräch mit Amazon Prime Sport fügte McTominay nach dem Burnley-Sieg hinzu: "Wir lernen alle und passen uns an. Wir spielen für Manchester United, wir sind dominant und wir müssen Ergebnisse erzielen. Die Körpersprache ist eine Sache. Der Trainer hat gesagt, dass er das abstellen will, also ist das endgültig. Wir haben das beherzigt."

Insgesamt war Rangnick mit dem, was er gegen Burnley gesehen hat, zufrieden. Er bezeichnete das Spiel als die beste Offensivleistung seiner Mannschaft, seit er Anfang des Monats übernommen hat.

"Wenn der Ball in unserer Hälfte ist, gibt es noch Raum für Verbesserungen. Aber offensiv war das bisher die beste Leistung", so der Deutsche. "Es ging um frische Beine, frische Energie, frische Körper, mehr Körperlichkeit gegen diese Mannschaft. Wir wussten, wie unangenehm sie sein würden, wie hartnäckig sie spielen würden, und es war ein bisschen wie ein Zermürbungskrieg. Ein schwieriges Spiel."

"Deshalb war es für mich wichtig, im Vergleich zum Spiel in Newcastle sechs frische Spieler auf dem Platz zu haben. Am Ende hat sich das ausgezahlt. Es waren die richtigen Spieler auf den richtigen Positionen. Für mich war es wichtig, jeden Spieler auf seiner bestmöglichen Position zu haben."

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