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Mainz 05: Mateta stagniert bei Crystal Palace - Heidel schließt Leihabbruch nicht aus

Tal Lior
Chloe Knott - Danehouse/Getty Images
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Jean-Philippe Mateta durfte in der bisherigen Saison lediglich rund 60 Spielminuten am ersten Spieltag absolvieren, danach wurde der französische Stürmer bei Crystal Palace nicht mehr beachtet. Für Mainz 05 ist dies ebenfalls keine gute Situation.


Der 24-Jährige wurde zunächst für eine Leihgebühr in Höhe von 3,5 Millionen Euro inmitten der letzten Saison bis Sommer 2022 an den Londoner Klub ausgeliehen. Palace kann anschließend den Spieler per Kaufoption fest für 14 Millionen Euro verpflichten.

Zwischenzeitlich gab es Gerüchte über eine an Einsatzzahl verbundene Kaufverpflichtung, solch eine Klausel gibt es aber wohl bei Mateta nicht. Laut Mainz-Sportchef Christian Heidel ist ein fester Transfer zu Crystal Palace erst "am Ende der laufenden Saison" ein Thema, wie er im Interview mit Sport1 erklärte.

Mainz könnte also im Sommer Mateta mit einem deutlich niedrigeren Marktwert zurückbekommen. Heidel will deshalb nicht ausschließen, dass es schon im Winter bei der Karriereplanung des Stürmers eine Kursänderung geben könnte: "Uns und auch ihm war völlig klar, dass er starke Konkurrenz bei Crystal Palace haben wird. Er ist ein junger Spieler. Er hat den Schritt bewusst gewählt, wir haben diesem Wunsch zugestimmt. Wenn sich die Situation bis zum Winter überhaupt nicht verbessert, dann müssen wir vielleicht mit Crystal Palace darüber reden, ob es andere Möglichkeiten gibt. Wir drücken ihm nicht nur aus Eigennutz die Daumen."

Mateta steht in Mainz noch bis Sommer 2023 unter Vertrag, vor drei Jahren zahlte der Bundesligist für ihn eine Ablösesumme in Höhe von acht Millionen Euro an Olympique Lyon.

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