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Lukratives Angebot für Werder-Star: Kehrt Davy Klaassen zu Ajax zurück?

Davy Klaassen
Ajax lockt Davy Klaassen mit einer Rückkehr zu den fußballerischen Wurzeln | Pool/Getty Images

'Weiter so' soll es in Bremen nur mit Trainer Florian Kohfeldt geben. Nach der angekündigten Saisonanalyse wird der Werder-Coach auch 20/21 an der Seitenlinie stehen. Ob Davy Klaassen dann noch an der Weser spielt, ist offen. Ex-Klub Ajax Amsterdam lockt mit einer Rückkehr.

Das Kapitel Werder Bremen könnte für Davy Klaassen nach zwei Jahren schon zu Ende gehen. Ajax Amsterdam bereitet nach Informationen der Bild ein Angebot für das entflohene Eigengewächs vor. Rund acht bis neun Millionen Euro soll der niederländische Rekordmeister bieten. Klaassen steht bei Werder noch bis 2022 unter Vertrag.

Trotz seiner Führungsrolle im Team dürfte der 28-Jährige nicht unverkäuflich sein. Grund sind vor allem die finanziellen Zwänge der Werderaner - die nicht nur durch die Coronakrise entstanden sind. Nach dem geglückten Last-Minute-Klassenerhalt musste auch das Leih-Duo Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt für insgesamt 13 Millionen Euro fest verpflichtet werden.

Florian Kohfeldt
Im Endspurt konnte Kohfeldt auf Mittelfeld-Motor Klaassen vertrauen | DeFodi Images/Getty Images

Werder mit Schmerzgrenze bei Klaassen

Klar ist, es braucht Einnahmen für die klammen Grün-Weißen. Neben Milot Rashica - der als Verkaufskandidat Nr. 1 gilt - könnten weitere Stars gehen. Bei Klaassen soll das konkret bedeuten, dass sich Werder ab einer zweistelligen Millionenablöse gesprächsbereit zeigen würde.

"Man muss sich alles gut überlegen, das wird Davy auch machen. Aber es ist noch nichts entschieden", entgegnete Berater Sören Lerby der Bild. Klaassen spielte, wie der Rest des Teams, eine über weite Teile enttäuschende Saison, war aber gerade in der Schlussphase wieder auf dem Weg zur alten Stärke.

Nun muss sich der Niederländer überlegen, ob er lieber in Bremen Bundesliga spielt oder in der Heimat um die Meisterschaft kämpft. Weit entfernt liegt das Ajax-Angebot von den Bremer Vorstellungen jedenfalls nicht. Ein Abschied wäre nicht sonderlich überraschend...