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Wie geht es mit Lukaku weiter? Verhandlungen zwischen Inter und Chelsea

Yannik Möller
Romelu Lukaku
Romelu Lukaku / Nicolò Campo/GettyImages
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Im vergangenen Sommer entschied sich der FC Chelsea dazu, Romelu Lukaku an Inter zurück zu verleihen. Seitdem fehlt er der Nerazzurri aber bis auf wenige Ausnahmen verletzt. Demnächst soll es neue Gespräche geben.


Es war ein finanzielles Meisterstück seitens Inter: Im Sommer 2021 verkaufte man Romelu Lukaku für satte 113 Millionen Euro an Chelsea - nur damit er seltener traf als erhofft und zugleich immer wieder vom italienischen Klub und einer erhofften Rückkehr schwärmte.

So verliehen ihn die Blues vor wenigen Monaten zurück, für eine Leihgebühr von knapp acht Millionen Euro. Ein gutes Geschäft für Inter, das nun wieder auf den Angreifer setzen kann.

Zumindest in der Theorie: Denn abgesehen einer Hand voll Einsätzen fällt er bereits seit einigen Wochen, seit Ende August, mit einer Oberschenkelverletzung aus. Ein zwischenzeitliches, sehr kurzes Comeback zeigte kleine Fortschritte. Doch dann folgte eine weitere Verletzung im Beinbeugermuskel. Es wird es wohl noch dauern, bis der Belgier wieder über volle 90 Minuten spielen kann.

Inter-Boss betont Support für Lukaku - Leihe soll vorzeitig verlängert werden

"Wir werden nach seiner neuen Verletzung auf ihn warten", machte Inter-Boss Giuseppe Marotta klar (via Fabrizio Romano). "Es gibt zurzeit viele Verletzte bei den europäischen Topklubs, nach den zahlreichen Spielen. Wir werden auf ihn warten."

Es geht auch um die zwar noch recht Junge, aber im Sommer auslaufende Leihe. Während Chelsea an einer Rückkehr Lukakus nicht wirklich interessiert ist, würden die Italiener gerne weiter auf ihn setzen.

Laut Fabrizio Romano sollen erneute Gespräche zwischen den beiden Vereinen in den nächsten Monaten stattfinden. Das anvisierte und zugleich wahrscheinliche Ziel: Die Leihe soll um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Für Lukaku selbst wäre es ebenfalls der optimale Ausgang. Häufig hat er klar gemacht, dass er bei den Blues keine Zukunft für sich sieht.


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