Lionel Messi

Lionel Messi versetzt Barça-Hoffnungen auf Rückkehr einen Dämpfer

Jan Kupitz
Lionel Messi
Lionel Messi / Justin Setterfield/GettyImages
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Er fühlt sich unwohl in Frankreich? Alles Quatsch! Lionel Messi hat seine Liebe zu Paris erklärt - was für den FC Barcelona und seine Hoffnungen, den siebenfachen Ballon d'Or-Gewinner zurückzuholen, ein schwerer Schlag sein könnte.


Messi war gezwungen, den FC Barcelona im Jahr 2021 zu verlassen, da die schlechte finanzielle Lage des Vereins es unmöglich machte, die eigentlich schon vereinbarte Verlängerung zu vollziehen.

Messi hatte zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre bei Barcelona verbracht, was die Anpassung an einen neuen Verein in einem neuen Land sehr schwierig machte. Seine Debütsaison bei PSG war daher für seine Verhältnisse enttäuschend und brachte ihm die wenigsten Tore (elf in allen Wettbewerben) seit seiner Jugendzeit ein.

Doch zur Saison 2022/23 hat sich der 35-Jährige bei PSG gut eingelebt und in nur 19 Spielen bereits mehr Tore erzielt als in der gesamten letzten Saison. Außerdem hat er 14 Assists beigesteuert.

"Ich mag Paris viel mehr, ich entdecke die Stadt und finde sie großartig", verriet Messi in einem YouTube-Interview für CONMEBOL im Vorfeld der Weltmeisterschaft.

"Im ersten Jahr gab es eine große Veränderung. Die Dinge passierten sehr plötzlich, es war nicht mein Ziel, Barcelona zu verlassen, und alles war sehr abrupt. Nach dieser langen und schwierigen Zeit bin ich glücklich, dort zu leben, wo ich lebe - meine Familie und ich genießen Paris."

Über die Plötzlichkeit des Umzugs fügte Messi hinzu: "Es war schwer, wir sind unser ganzes Leben lang am selben Ort geblieben, ich war noch nie umgezogen und wusste nicht, wie es ist, [Barcelona] zu verlassen."

"Wir haben nicht damit gerechnet, es ging alles sehr schnell und wir mussten Barcelona von heute auf morgen verlassen. Wir fanden uns in einer neuen Umgebung wieder. Wir hatten unser Leben in Barcelona, unsere Freunde, unsere Gewohnheiten, und wir fanden uns an einem anderen Ort wieder, mit einer anderen Sprache, einem anderen Fußball, einem anderen Klima, darunter habe ich sehr gelitten."

"Es war schwierig. Aber heute genieße ich alles, auch den Fußball", schwärmte er von der französischen Hauptstadt.

Barcelonas Präsident Joan Laporta hat in den letzten Monaten offen über seinen Wunsch gesprochen, Messi zurück ins Camp Nou zu holen. Er beschrieb, dass der Verein eine "moralische Schuld" gegenüber dem Spieler habe, bezeichnete die Trennung aber als "vorläufig" und betonte, dass er möchte, dass Messi in Barcelona in Rente geht.

Vizepräsident Eduard Romeu hatte erst letzten Monat gesagt: "Wir wissen, wie man Wunder vollbringt."

Messi ist in der zweiten Saison eines Zweijahresvertrags bei PSG, der eine Option für eine dritte Saison enthält.


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