Bayern München

Lewandowski: Unzufrieden mit Trainer-Methoden und ohne Teamplayer-Geist?

Yannik Möller
Robert Lewandowski
Robert Lewandowski / Eurasia Sport Images/GettyImages
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Während es zwischen dem FC Bayern und Robert Lewandowski keine Fortschritte bezüglich der Vertragsverlängerung gibt, scheint es intern bereits zu brodeln. Der Stürmer scheint seine vermeintliche Unzufriedenheit nicht zu verstecken.


Die Vertragsverlängerung von Robert Lewandowski bleibt das bestimmende Thema in diesen Wochen.

Der FC Bayern betont die Notwendigkeit einer guten Planung und wichtigen Gesprächen, dass eine derartig komplexe Angelegenheit nun einmal Zeit brauche. Der Angreifer ist verwundert über die Zurückhaltung, die fehlenden Gespräche und liebäugelt mit einem Wechsel. Das sind die Entwicklungen, die zuletzt im Fokus standen.

Doch offenbar wirkt sich dieses Thema auch schon auf die interne Arbeit aus. Kerry Hau, FCB-Reporter von Sport1, erklärte am Sonntagvormittag im Doppelpass, dass Lewandowski derzeit alles andere als überglücklich sei.

Lewandowski unzufrieden: Kritik auch an Nagelsmann

"Man hört aus Spieler- und Trainerkreisen, dass Lewandowski unzufrieden ist und aktuell kein Teamplayer", so seine Informationen. Dazu sei er alles andere als überzeugt von den Trainingsmethoden von Julian Nagelsmann. Die Komplexität einiger Spielformen und Übungen werde vom 33-Jährigen kritisch beäugt, hieß es weiter.

Bereits am Mittwoch hatte Hau von zwei Spielern gesprochen, die dahingehend Kritik äußern. Auch die Taktiken von Nagelsmann seien hin und wieder Thema. Offenbar ist der Pole einer der beiden angesprochenen Münchener.

Während Oliver Kahn, der ebenfalls in der Runde zu Gast war, das Thema eher wegwischen wollte und über gängige Formulierungen wie "man hört aus dem Verein" spottete, sprang Jörg Althoff ein. Der Sportchef der Bild in Süddeutschland, somit mit einem großen Bayern-Fokus, pflichtete den Sport1-Informationen bei. Diese decken sich mit den eigenen Infos, betonte er.

So scheint es, als würde Lewandowski seinem teils durchaus verständlichem Frust auch intern etwas Freiraum geben. Alles andere als ein gutes Zeichen für das Klima rund um die Mannschaft und sicher kein fruchtbarer Boden für ein Lösen der bisherigen Probleme in der Vertrags-Thematik.


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