Leno erklärt am Beispiel BVB: So gering ist der Stellenwert der Bundesliga in England

Bernd Leno
Bernd Leno / Steve Bardens/GettyImages
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Bernd Leno spielt seit einigen Jahren in der Premier League, steht aktuell beim FC Fulham unter Vertrag. Der deutsche Keeper hat nun am Beispiel von Borussia Dortmund erklärt, wie gering der Stellenwert der Bundesliga in England ist.

Die Premier League gilt gemeinhin als die stärkste Fußballliga der Welt. Vor einigen Jahren mag die Bundesliga um diesen Titel konkurriert haben, verlor in den vergangen Jahren aber ordentlich an Metern auf die zahlungskräftige Premier League. Bernd Leno, neunfacher deutscher Nationalspieler und Stammkeeper beim FC Fulham, verriet nun in einem Interview, dass der Stellenwert der Bundesliga in England enorm gering ist.

"Wenn du hier in England jemanden bittest, Spieler von Borussia Dortmund aufzuzählen, nennt derjenige wohl sicher Marco Reus und muss dann aber erst mal ein paar Minuten überlegen", sagte Leno gegenüber der Funke Mediengruppe.

Das ist insofern bemerkenswert, da Borussia Dortmund seit über einem Jahrzent die zweitstärkste Kraft in Deutschland ist, regelmäßig in der Champions League spielt und vor zehn Jahren sogar im Finale stand.

Leno schwärmt vom Boxing Day

In England liegt der Fokus aber scheinbar größtenteils auf der heimischen Premier League. Bernd Leno, der 2018 zum FC Arsenal wechselte und mittlerweile für den Stadtrivalen FC Fulham spielt, teilt die Begeisterung für die Premier League. Vor allem den Boxing Day, den traditionellen Spieltag am zweiten Weihnachtsfeiertag, hob Leno hervor.

"Klar, so eine Winterpause ist schon entspannt. Andererseits feiere ich auch den Boxing Day und das ganze Drumherum", schwärmte der Keeper. "Der Boxing Day ist für die Engländer wie Ostern, Weihnachten, Silvester und Thanksgiving zusammen. Es ist der beste Tag des Jahres. Die Stadien sind voll. Fußball am Boxing Day hat hier eine Riesentradition."