Lehmann verrät: Hertha wollte Argentiniens WM-Helden nicht

Yannik Möller
Emiliano Martinez mit Lionel Messi und Enzo Fernandez
Emiliano Martinez mit Lionel Messi und Enzo Fernandez / Marc Atkins/GettyImages
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Mit dem Goldenen Handschuh durfte Emiliano Martinez nach dem WM-Triumph mit Argentinien posieren. Wie Jens Lehmann nun verriet, hätte der WM-Held auch in der Bundesliga landen können - doch Hertha BSC wollte nicht.


Natürlich steht Lionel Messi angesichts des Triumphes bei der Weltmeisterschaft im argentinischen Fokus. Doch auch auf Emiliano Martinez ist das Land sehr stolz. Nicht nur, dass er die Südamerikaner schon gegen die Niederlande im Turnier gehalten hatte. Auch im Finale sicherte er kurz vor dem Abpfiff der Verlängerung das Remis und später im Elfmeterschießen den Sieg.

Der 30-Jährige spielt seit dem Sommer 2020 für Aston Villa. Damals wechselte er für etwas mehr als 17 Millionen Euro vom FC Arsenal innerhalb der Premier League.

Lehmann wollte Martinez nach Berlin locken

Nun verriet Jens Lehmann bei Sky, dass Martinez gut und gerne auch in die Bundesliga hätte wechseln können. Hertha lehnte zum damaligen Zeitpunkt allerdings ab.

"Er hat mich vor zwei Jahren angerufen, weil er einen neuen Verein haben wollte. Ich kenne ihn ganz gut", berichtete er. Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Arsenal. Damals war Lehmann als Co-Trainer sogar mit für ihn verantwortlich.

In Berlin agierte er zum Zeitpunkt des möglichen Wechsels von Martinez als Mitglied des Aufsichtsrates. Daher habe er den Keeper auch empfohlen: "Schaut euch den mal an. Der ist gut. Den könnt ihr für billiges Geld haben."

Zwar sind die 17 Millionen Euro gewiss kein "billiges Geld", doch wäre ein Wechsel aus der Premier League heraus sicher günstiger ausgefallen. Stattdessen entschied sich die Alte Dame damals für Alexander Schwolow, der für rund sieben Millionen Euro kam.



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