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"Lassen uns gegenseitig im Stich" - Leipzigs Poulsen will Gespräch mit Teamkollegen suchen

Daniel Holfelder
Yussuf Poulsen (rechts) war dem 0:3 in Gladbach bedient
Yussuf Poulsen (rechts) war dem 0:3 in Gladbach bedient / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Schon wieder verloren! Nach dem 0:2 in der Champions League gegen Real Madrid musste sich RB Leipzig auch in der Bundesliga gegen Gladbach geschlagen geben. Angreifer Yussuf Poulsen schlug nach der 0:3-Pleite Alarm.


"Wenn man die Leidenschaft und den Willen bei Gladbach sieht und dann unsere Mannschaft, hast du die Antwort", erklärte der 28-Jährige auf die Frage, was RB im Borussia-Park gefehlt habe. "Uns fehlt ein bisschen der Wille in jeder Aktion. Wir können uns nicht auf einander verlassen. Wir lassen uns gegenseitig im Stich." (Zitiert via Kicker)

Harte Worte des lange verletzten Stürmers, die aber angesichts der schwachen Leipziger Leistung keineswegs überraschen. RB gelang es in Gladbach zu keinem Zeitpunkt, an die starke Vorstellung der vergangenen Woche anzuknüpfen, als man den BVB mit 3:0 aus dem Stadion geschossen hatte. Nur 47 Prozent gewonnene Zweikämpfe waren nur ein Beleg dafür, dass die Rose-Elf weit unter ihren Möglichkeiten geblieben war.

Obwohl er mit seiner Kritik nicht so weit ging, seinen Mitspielern den Teamgeist abzusprechen -
"Keine Mannschaft ist etwas anderes, das sind wir auf jeden Fall" -, kündigte Poulsen laut Kicker eine Aussprache innerhalb der Mannschaft an. In der Länderspielpause wolle der Däne das Gespräch mit seinen Kollegen suchen.


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