FC Barcelona

Koundé erklärt: Deshalb wechselte er zu Barca und nicht zu Chelsea

Yannik Möller
Jules Koundé
Jules Koundé / BSR Agency/GettyImages
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Anstatt sich dem FC Chelsea und Thomas Tuchel anzuschließen, wechselte Jules Koundé im Transfer-Sommer lieber zum FC Barcelona und Xavi. Entscheidend waren die Gespräche mit den Trainern.


Dass er Sevilla nach drei Jahren verlassen würde, schien bereits festzustehen. Lediglich über sein nächstes Ziel musste sich Jules Koundé im vergangenen Transfer-Sommer noch Gedanken machen. Barcelona und Chelsea waren die größten Interessenten, beide wollten den Verteidiger gerne verpflichten.

Der 23-Jährige entschied sich aber gegen die Blues und damit für Barca. Mit einer Ablösesumme von etwa 50 Millionen Euro war er ein großer Teil der Transfer-Offensive des Klubs, die in den vergangenen Wochen und Monaten und aufgrund der finanziell angespannten Lage des Vereins für etwas Verwirrung gesorgt hatte.

In sportlicher Hinsicht hat sich das Investieren bislang aber bezahlt gemacht. Nach der frühen und vergleichsweise deutlichen Abgeschlagenheit im Vorjahr, kann man derzeit wieder ins Titelrennen in der Liga eingreifen.

Jules Kounde, Robert Lewandowski
Koundé mit Robert Lewandowski / Alex Caparros/GettyImages

Koundé: Gespräch mit Xavi war besser als das mit Tuchel

Das liegt natürlich auch an Koundé. Er verstärkt die Defensive und gibt der rechten Seite auch offensiv einen neuen Punsch. Genau das, was Xavi mit ihm auch vorhatte. Dass sich der Franzose für die Katalanen und gegen die Londoner entschied, lag allen voran auch am Trainer.

"Es gab dieses Gespräch mit [Xavi]. Wir sprachen hauptsächlich über Fußball. Ich fühlte eine starke Überzeugung, er wusste viel über mich, mein Spiel und meine Qualitäten", erklärte er gegenüber der L'Equipe (via Sportbild).

Er habe sich ihn in seinem anvisierten System und Spielstil bestens vorstellen können. Das beruhte offenbar auf Gegenseitigkeit. Dazu habe er die positive Entwicklung Barcelonas zum Ende der Vorsaison als wichtig betrachtet.

Mit Thomas Tuchel habe er zwar ebenfalls "das Gefühl, dass er mich wollte, dass ich komme". "Aber", so Koundé weiter, "das Gespräch mit Xaxi hat mir einfach besser gefallen".


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