1. FC Köln

Köln mit Interesse an Greiml - Hoffenheim ist Favorit

Yannik Möller
Leo Greiml (re.) im Einsatz gegen Donis Avdijay
Leo Greiml (re.) im Einsatz gegen Donis Avdijay / Johann Schwarz/GettyImages
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Der 1. FC Köln würde sich gerne die Dienste von Abwehrspieler Leo Greiml sichern. Der Österreicher dürfte aber wohl eher zu einem Bundesliga-Konkurrenten wechseln.


"Wir wurden von Leo beziehungsweise seinem Management informiert, dass er ab der kommenden Saison bei einem anderen Verein seinen nächsten Karriereschritt machen möchte", erklärte Zoran Barisic, der Sport-Geschäftsführer von Rapid Wien, am Montag.

Damit ist klar: Leo Greiml, der im Sommer 2018 in die Jugend Rapids wechselte und über die letzten Jahre den Sprung zu den Profis schaffte, wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Ein wahrscheinliches Wechselziel für den 20-jährigen Innenverteidiger: die deutsche Bundesliga.

Köln an Greiml interessiert - Hoffenheim als "aussichtsreicher Kandidat"

Ein Thema ist der 1. FC Köln. Bereits in den letzten Monaten wurde der Effzeh mit ihm in Verbindung gebracht. Laut dem Geissblog war er auch schon einmal vor Ort. Dort habe er sich das Vereinsgelände angesehen und rund um seinen Besuch vermutlich auch das ein oder andere Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen geführt.

Das war bereits im Winter-Transferfenster der Fall. Nachdem es schon zum damaligen Zeitpunkt zu keinem Wechsel kam, wird es wohl auch im Sommer nicht passieren.

Dem Blog zufolge ist Hoffenheim stattdessen der Favorit auf den Greiml-Transfer. Während Köln gerade in dieser Saison zwar auch eine sportlich gute Entwicklung vorzuweisen hat, so ist der NRW-Klub in finanzieller Hinsicht noch einige Stufen von der TSG entfernt.

Das Geld dürfte (bzw. sollte) bei einem 20-Jährigen und seinem ersten großen Wechsel zwar keine allzu große Rolle einnehmen, doch ist es selbstredend ein Faktor.

Einen großen Coup verpasst der Effzeh aber nicht, immerhin gibt es in der Innenverteidigung derzeit keinen großen Bedarf. Luca Kilian soll bleiben, Timo Hübers ist erst im vergangenen Sommer gekommen und Bright Arrey-Mbi sowie Jeff Chabot sind langfristiger ausgeliehen. Damit sieht sich der Klub gut aufgestellt.


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