1. FC Köln

Köln-Leihgabe Katterbach enttäuscht in Basel: Wie plant der Effzeh mit dem Talent?

Daniel Holfelder
Noah Katterbach (links)
Noah Katterbach (links) / Lars Baron/GettyImages
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Im Winter wurde Noah Katterbach an den FC Basel ausgeliehen. Zunächst sah es so, als könnte der Linksverteidiger beim Schweizer Spitzenklub die dringend benötigte Spielpraxis sammeln. Inzwischen hat sich das Blatt für Katterbach jedoch gewendet - nicht zum Positiven.


Am vergangenen Wochenende passierte dem Linksverteidiger das, was im Fußball gemeinhin als "Höchststrafe" bezeichnet wird. Im Spitzenspiel gegen den FC Zürich (Endergebnis: 2:0 für Zürich) wurde Katterbach in der 14. Minute für den verletzten Michael Lang eingewechselt. Knapp eine Stunde später musste Katterbach den Platz schon wieder verlassen. Basel-Trainer Guillermo Abascal empfand die Leistung des 21-Jährigen, der etwa beim zweiten Gegentreffer keine gute Figur abgab, offenbar als so katastrophal, dass er in der 67. lieber Innenverteidiger Strahinja Pavlovic aufs Feld schickte.

Die Auswechslung gegen Zürich stellt den negativen Höhepunkt einer Entwicklung dar, die schon länger in die falsche Richtung geht. Nachdem Katterbach in den ersten acht Partien für seinen neuen Klub jeweils über die volle Distanz auf dem Platz gestanden hatte, reichte es in den letzten sechs Spielen lediglich zu drei Einwechslungen.

Wie plant der Effzeh mit Katterbach?

Bis zum 31.Dezember 2022 ist Katterbach noch an den FC Basel ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Schweizer die Möglichkeit, den Linksverteidiger per Kaufoption fest zu verpflichten, wobei sich die Geißböcke eine Rückkaufoption gesichert haben. Gegenwärtig sieht es aber nicht danach aus, als hätten die Basler überhaupt Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem U21-Nationalspieler.

In Köln hätte Katterbach (Vertrag bis 2024) bei entsprechender Leistung eigentlich beste Chancen, in Zukunft zu einer festen Größe zu werden. Jannes Horn wird den Effzeh im Sommer wohl verlassen, der Vertrag des 25-Jährigen läuft aus und wird vermutlich nicht verlängert. Kapitän Jonas Hector geht in der nächsten Saison in sein letztes Vertragsjahr. Die Verantwortlichen wollen mit dem Leistungsträger zwar verlängern. Allerdings wird schon seit längerem darüber spekuliert, dass Hector seine Profikarriere 2023 beenden könnte.

Steffen Baumgart und Co. werden Katterbachs Entwicklung genau verfolgen. Die nächsten Monate werden darüber entscheiden, ob das Eigengewächs eine Zukunft in Müngersdorf besitzt oder sich einen neuen Arbeitgeber suchen muss.


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